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Düsseldorf
Begabtenförderung geht weiter

Düsseldorf. Die Kinder- und Jugendakademie verleiht dem ersten Jahrgang Urkunden.

Hinter Tilman Hoffbauer liegt ein aufregendes Jahr. Vor allem aufgrund seiner Begabung im Bereich Informatik wurde der 16-Jährige im vergangenen Jahr in die Kinder- und Jugendakademie zur Förderung außergewöhnlicher Talente aufgenommen. Seitdem hat er nicht nur fürs Programmieren viel dazugelernt. Das Competence Center Begabtenförderung (CCB) hat ihm auch ein weitreichendes Angebot zur Verfügung gestellt, aus dem letztlich sogar ein eigenständig erarbeitetes Projekt für die Flüchtlingshilfe hervorgegangen ist.

Dieses stellte er am Samstag mit seinen beiden ebenfalls in der Akademie geförderten Kollegen Niklas und Yannick Werle im Haus der Uni vor. Der Termin am frühen Abend war sowohl Auftakt- als auch Abschlussveranstaltung, wie Sabine Warnecke sagte, die die Akademie zur Begabtenförderung vergangenes Jahr gegründet hat. Pro Jahrgang werden 20 Jugendliche zwischen elf und 18 Jahren aufgenommen. Der erste Jahrgang um Tilman Hoffbauer wurde mit Urkunden verabschiedet, der neue begrüßt.

Die Kinder- und Jugendakademie unterstützt begabte Kinder in ihrem Können und ihrer Kreativität und bietet Impulse zur Berufsorientierung. Auch Werthaltung und Persönlichkeitsentwicklung sollen im Förderjahr positiv begleitet werden. In einer ersten Phase bietet die Akademie verschiedene Workshops und Vorbildgespräche mit Berufsvertretern an, darunter waren etwa der Philosophie-Professor Dieter Birnbacher und der Kulturpolitiker Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff. In der zweiten Phase entwickeln die Kinder und Jugendlichen ein gemeinsames Projekt, mit dem sie sich gesellschaftlich engagieren: Der erste Jahrgang brachte die App "Sports Unite" für Flüchtlinge heraus.

(sso)
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