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Düsseldorf
Behörde braucht Hilfe

Düsseldorf. uwe-jens.ruhnau

@rheinische-post.de

Rund 150 Millionen Euro kostet die Stadt die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge im Jahr. Die Hälfte der Kosten bekommt die Stadt wieder. Bezahlte der Bund alles, wäre Düsseldorf seine Haushaltsprobleme beinahe los. Damit ist nicht zu rechnen, und so oder so sollten die Flüchtlingsarbeit sowie die Leistungen für Menschen mit Migrationshintergrund möglichst effektiv organisiert werden. Das geplante Amt für diese Aufgaben nimmt eine sinnvolle Bündelung vor und man darf hoffen, dass davon alle Seiten etwas haben. Denn es geht ja nicht nur um eine bessere und zügigere Abwicklung der Asylverfahren, auf die man quer durch die Republik wartet, es geht auch um die Qualität kommunaler Arbeit und ihrer Bedingungen. Damit sieht es nicht zum Besten aus. Es besteht sogar dringender Handlungsbedarf, denn wenn von 150 Stellen 30 nicht besetzt sind und es zudem zahlreiche Dauerkranke gibt, stimmt etwas Grundsätzliches nicht in der Kommunalen Ausländerbehörde. Dass darunter nicht auch die Abarbeitung der Fälle leidet, glaubt kein Mensch.

Quelle: RP
 
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