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Düsseldorf-Süd
Bei Wersten 04 ist der Wurm drin

Düsseldorf-Süd: Bei Wersten 04 ist der Wurm drin
Auch Werstens Matthias Symalla scheiterte am glänzend reagierenden Gästetorwart. FOTO: Günter von Ameln
Düsseldorf-Süd. Nur wenige Male kreuzten die Spieler von Hermes vor dem Werstener Tor auf. Das reichte für ein 2:1. Von Franz Korfmacher

Die SG Benrath-Hassels stellte ihren Formanstieg bei Tus Gerresheim II unter Beweis. Das Team verbesserte sich mit dem Sieg auf Platz sieben. Tabellenführer Wersten 04 kassierte eine unnötige Heimniederlage gegen GSC Hermes. Damit versäumte das Team es, sich von den Verfolgern abzusetzen. Der SC Unterbach (2.) war spielfrei war, der FC Bosporus (3.) verlor überraschend beim TV Grafenberg. Der FC Kosova verspielte gegen den SV Lohausen II U 23 einen Zwei-Tore Vorsprung.

TuS Gerresheim II - SG Benrath-Hassels II 0:5 (0:2). Verzichten muss SG II-Coach Manuel Jordan ab sofort auf seinen Spielführer Alessio Cucci, der in den Kader der Ersten gewechselt ist. Die Abwehr der Gäste stand von Beginn an sehr gut und hatte die Offensivabteilung der Hausherren sicher im Griff. Michel Feeger und Lars Wirtz sowie die beiden Außenverteidiger David Grunert und Sven Franken ließen vor dem eigenen Tor nichts anbrennen. Damit war der Grundstein zum deutlichen Sieg gelegt. Hinzu kam das frühe 0:1 durch Hayati Emir (4.). Ein Eigentor der Platzherren sorgte für das 0:2 (24.).

Entschieden war die Partie zu Gunsten der SG II, als den Gästen kurz nach der Pause das 0:3 durch David Grunert gelang (48.). In der Folge verlegten sich die Gäste auf Ergebnisverwaltung. In der Schlussphase der Begegnung gelangen der SG II noch zwei Treffer durch Jean Michele Röhrscheidt (77.) und Pascal Josten (88.) zum 0:5-Endstand.

Wersten 04 - GSC Hermes 1:2 (0:1). Die Gastgeber trafen auf einen defensiv eingestellten Gegner, der nur auf Konterchancen lauerte. Ihre erste Chance nutzten die Gäste nach einer Ecke zum 0:1 (12.). Danach kreuzte Hermes nur noch zweimal in der ersten Hälfte vor dem Tor der Hausherren auf. Die Werstener zeigten sich gegenüber den letzten Wochen in der ersten Halbzeit leicht verbessert. Zwingende Torgelegenheiten hatten sie aber nicht.

In der Pause gab es eine Standpauke vom Werstener Coach Alfred Glubisz. Die Platzbesitzer setzten die Gäste nun stark unter Druck und kamen zu einer Reihe hochkarätiger Tormöglichkeiten. Daniel Stojanovic gelang der 1:1-Ausgleich (64.). In der Folge vergaben zweimal Jens Oppermann und Lukas Brendel mit einem Kopfball aus fünf Metern neben das Tor drei hundertprozentige Torgelegenheiten. Matthias Symalla scheiterte am glänzend reagierenden Gästetorwart. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gastgeber nutzten die Gäste einen Konter zum 1:2 (87.). Zwar sah ein Akteur von Hermes noch die Ampelkarte (88.), doch kam Wersten nicht mehr zum Ausgleich. "Vor einigen Wochen haben wir unsere Chancen ohne Nachzudenken genutzt. Zurzeit ist der Wurm drin. Daran müssen wir nun arbeiten", erklärt der Werstener Coach Alfred Glubisz.

FC Kosova - SV Lohausen II U23 2:3 (2:1). In der ersten Hälfte war der FC Kosova das bessere Team. Die Gäste waren nur auf Torsicherung bedacht. Armend Muslija brachte die Hausherren früh mit 1:0 in Front (3.). Die Platzbesitzer ließen in der Folge einige Chance liegen. Armend Muslija erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0 (41.).

Fast mit dem Pausenpfiff kamen die Lohausener mit ihrem zweiten Torschuss in der ersten Hälfte zum überraschenden 2:1-Anschlu8treffer. Scheinbar war Kosova mit den Gedanken noch in der Kabine, denn den Gästen gelang bereits früh der 2:2-Ausgleich (47.). Dieser Treffer war ein Schock für die Hausherren. Erst nach 20 Minuten fingen sie sich wieder. Shiqeri Alili scheiterte zweimal am Torwart der Gäste.

Der eingewechselte Agron Lutoli traf mit einem Kopfball nur Das Außennetz des Gästetores. Nach einem Ballverlust von Leon Marcial nutzten die Gäste die Konterchance zum 2:3-Endstand (81.). Danach sah auf Seiten der Gastgeber Faton Nuha wegen Foulspiels die rote Karte (83.). Der Trainer der Gäste sowie der Pressesprecher des FC Kosova, Arben Nuha, waren der Meinung, dass ein Unentschieden gerechter gewesen wäre.

Quelle: RP
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