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Verkehrschaos droht
Sperrung in Düsseldorf: So wird der Verkehr um die Kreuzung geleitet

Sperrung in der Düsseldorfer Innenstadt
Düsseldorf. Rund um die Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße in der Düsseldorfer Innenstadt droht während der gut zweiwöchigen Sperrung im Januar ein Stau-Chaos. Nun hat die Stadt ihre Pläne für die Umleitungen vorgestellt.

Mehr als 60.000 Fahrzeuge fahren jeden Tag über die überlastete Kreuzung. Für den Bau der neuen Gleisverbindungen ab 4. Januar um 1 Uhr bis 21. Januar um 4 Uhr der Bereich komplett gesperrt.

Von Süden in Richtung Norden

U13 auf der Corneliusstraße ab der Einmündung Hüttenstraße über die Karl-Rudolf-, Ost-, Tonhallen-, Jacobi-, Vagedes-, Duisburger- und Venloer Straße auf die Fischerstraße.

• Von Norden in Richtung Süden

U15 auf der Prinz-Georg-Straße über die Jacobi-, Tonhallen-, Oststraße (Fahrtrichtung Innenstadt über die Steinstraße), die Karl-Rudolf-Straße auf die Corneliusstraße.

U16 auf der Kaiserstraße über die Hofgartenstraße, durch den Nord-Süd-Tunnel, die Immermann-, Oststraße (Fahrtrichtung Innenstadt über die Steinstraße), die Karl-Rudolf-Straße auf die Corneliusstraße (Fahrtrichtung Innenstadt über die Herzogstraße und die Friedrichstraße).

Grafik

U14 auf der Kaiserstraße, über die Maximilian-Weyhe-Allee, Heinrich-Heine-Allee, Kasernen-, Elisabeth-, Herzogstraße auf die Corneliusstraße.

U11 auf der Berliner Allee über die Bahnstraße und die Carl-Theodor-Straße auf die Kasernenstraße.

Von Westen in Richtung Norden

U12 von der Haroldstraße am Graf-Adolf-Platz links in die Breite Straße, über die Heinrich-Heine-Allee, Hofgartenrampe, Oederallee zum Joseph-Beuys-Ufer.

Von Osten in Richtung Westen

Keine direkte Umleitung, ab Worringer Platz werden die Verlehrsteilnehmer aufgefordert, die Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße großräumig zu umfahren.

Fußgänger und Radfahrer werden entlang der Baustelle vorbei geführt. Die Straßenbahn- und Buslinien werden während der Bauzeit umgeleitet.

Düsseldorf: Reaktionen auf Sperrung

Neben den Gleisbauarbeiten müssen unter anderem auch neue Fundamente für Maste gebaut werden. Nach dem Umbau der Kreuzung kann man nicht mehr von der Berliner Allee in die Graf-Adolf-Straße links abbiegen. So wird laut Stadt eine flexiblere Signalsteuerung ermöglicht.

Tunnelanlagen Kö-Bogen

Stadt und Rheinbahn nutzen die Sperrung für ein weiteres Vorhaben: In Vorbereitung für die neue parallele oberirdische Gleisführung der Straßenbahn müssen die schon verlegten neuen Gleise auf den Kö-Bogen-Tunnelanlagen an den Bestand der Rheinbahn angeschlossen werden. Diese komplexen Anschluss-Arbeiten finden vom 4. bis 11. Januar an mehreren Stellen gleichzeitig statt. Ab 11. Januar um 4 Uhr fährt die Straßenbahn auf dem endgültigen Nord-Süd-Gleis. Die Süd-Nord-Richtung wird von der Rheinbahn erst mit dem Start der Wehrhahn-Linie am 21. Februar in Betrieb genommen.

Für Anschlussarbeiten an der Kreuzung mit der Kaiserstraße muss auf der Maximilian-Weyhe-Allee die Ost-West-Verbindung komplett gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgt über die Achse Heinrich-Heine-Allee und Kasernenstraße bis zur Herzogstraße, Corneliusstraße und Oststraße. In Nord-Süd und Süd-Nord-Richtung entfällt jeweils eine Fahrspur. Der Tunnel bleibt dabei in beiden Richtungen geöffnet.

Weitere Anschlussarbeiten für die neuen Gleise finden auf der Berliner Allee, an der Ausfahrt aus der Blumenstraße in Richtung Norden statt. Diese Ausfahrt muss daher gesperrt werden, während weiterhin nach Süden abgebogen werden kann. In nördlicher Richtung wird allerdings nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Autofahrer aus Richtung Norden unterwegs in südliche Richtung sollten den Bereich großräumig über den Rheinufertunnel umfahren.

(irz)
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