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Besserung in Sicht

Düsseldorf. Wer Zweifel daran hat, ob es einem kleinen Kind gut tut, zehn oder mehr Stunden fremdbetreut zu werden, ist weder reaktionär noch frauenfeindlich. Bindung erfordert Zeit: Das gilt besonders für die ersten Lebensjahre. Umgekehrt gilt: Nicht jede Mutter, die ihr Kind mal bis 19 Uhr "abgibt" oder als alleinerziehende Krankenschwester im Schichtdienst froh über ein Übernacht-Angebot wäre, ist eine "Rabenmutter". Was Eltern brauchen, sind pragmatische Ansätze statt ideologischer Grabenkämpfe. 26 Düsseldorfer Kitas haben sich für das Bundesprogramm Kita plus beworben. Es sieht Betreuungen am Wochenende und nachts vor. Ein Hoffnungsschimmer für jene, die mehr Flexibilität brauchen. Joerg.Janssen@rheinische-post.de

Quelle: RP
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