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Düsseldorf
Betriebsrat der WGZ-Bank für Standortschutz

Düsseldorf. Sechs Wochen liegt die Fusion von WGZ und DZ zur neuen DZ-Bank zurück. Nach drei gescheiterten Versuchen konnten sich die Banken in diesem Jahr einigen. Der Abschluss der Verschmelzung ist nach Bankangaben für Ende 2018 geplant. Die zunächst vermuteten 1000 abzubauenden Stellen werden heute nur noch auf 700 geschätzt. Noch immer deutlich zu viel, so die Ansicht des Betriebsrats der ehemaligen WGZ.

Ina Maßmann ist Vorsitzende des Betriebsrats und stand gestern mit rund einem Dutzend weiterer Mitglieder vor dem Standort hinter dem Düsseldorfer Hauptbahnhof an der Ludwig-Erhard-Alle. Dort fand am Morgen eine Aufsichtsratssitzung der neuen DZ statt. "Hauptsächlich wollen wir, dass das Versprochene eingehalten wird. Die Zeit wird zeigen, ob das auch der Fall ist", sagt sie. Versprochen seien unter anderem fünf Jahre, in denen keine betriebsbedingten Kündigungen aufgrund der Fusion ausgesprochen werden dürfen sowie ein Standortschutz für die Niederlassung in Düsseldorf.

Auch Jörg Handor und Sabine Affelt sitzen im Betriebsrat der WGZ und waren am Morgen anwesend. Präsenz zeigen - das ist ihrer Meinung nach bei einer solchen Fusion besonders wichtig: "Der Vorstand muss daran erinnert werden, dass hinter all diesen Zahlen auch Menschen stehen", so Affelt. Und das seien nun einmal Menschen, die zurzeit um ihre Jobs bangen.

(stt)
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