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Düsseldorf
Bewegender Abschied von Klaus Dönecke

Düsseldorf: Bewegender Abschied von Klaus Dönecke
Die Trauerfeier für Klaus Dönecke: Ein Meer von Sonnenblumen lag auf seinem Sarg. FOTO: Stefani Geilhausen
Düsseldorf. Seine Familie und viele Weggefährten nahmen Abschied von dem engagierten Mann.

Auf dem Nordfriedhof haben Familie, Freunde und Weggefährten gestern dem Polizeihistoriker Klaus Dönecke die letzte Ehre erwiesen. Der im Februar pensionierte Polizeibeamte hatte in den vergangenen Jahren internationales Ansehen durch seine Forschung zur Düsseldorfer Polizeigeschichte und insbesondere der Aufarbeitung von Kriegsverbrechen erlangt, an denen Düsseldorfer Polizisten im Zweiten Weltkrieg beteiligt waren.

Der frühere Polizeipräsident Michael Dybowski, der Döneckes Forschungsarbeit gefördert hat und dem von Klaus Dönecke gegründeten Verein "Geschichte am Jürgensplatz" angehört, würdigte den Verstorbenen als einen Beamten, der mit Leib und Seele ein Schutzmann im wörtlichen Sinne war, und in diesem Selbstverständnis auch sein Engagement für die Aufklärung polizeilicher Kriegsverbrechen verstand. Michael Szentei-Heise, Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde, erinnerte an Döneckes Engagement für die Gemeinde.

Unter den Trauergästen waren zahlreiche Polizeibeamte, aber auch die Bürgermeister Günter Karen-Jungen und Klaudia Zepuntke, der ehemalige Innenminister Burkhard Hirsch und Polizeipräsident Norbert Wesseler.

(sg)
 
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