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Düsseldorf
Bezirksvertreter wollen städtebauliches Konzept

Düsseldorf. Im Fokus der Haushaltsdiskussion stand bei der linksrheinischen Bezirksvertretung die Gestaltung des Belsenplatzes.

Die Haushaltsdebatte der linksrheinischen Politiker lief auch diesmal nach dem gleichen Muster ab. Regelmäßig bedauern sie, dass sie nicht selbst bestimmen können, wo Geld im Stadtbezirk 4 eingesetzt werden soll. "Es ist unglaublich, was man uns da vorsetzt. Die neue Koalition macht es auch nicht besser, als die Vorgängerin", stellte Georg Blanchard (Linke) fest und verweigerte seine Zustimmung zum Haushalt. So wurde er nur mehrheitlich akzeptiert.

Verlangt wurde aber, den Haushaltsansatz zu steigern, beispielsweise um den Grünanteil im Stadtbezirk zu erhöhen. Sven Holly (CDU) fragte, wie das finanziert werden könnte. "Aus welchem Topf?" Tobias Kühbacher sprach davon, dass alle Grünanlagen besser gepflegt werden sollten. Vor allem Radwege und Straßen müssten von der Vegetation freigehalten werden. Zu den Kosten und auch, ob dazu mehr Personal nötig ist, herrschte allgemeine Ratlosigkeit.

Im Mittelpunkt der Haushaltsdiskussion stand die Gestaltung des Belsenplatzes, für dessen kompletten Umbau "mehr Geld in die Hand genommen werden sollte", wie die Bezirksvertreter betonten. Regelmäßig fordern sie ein städtebauliches Gesamtkonzept und beklagen stets, dass bisher bei der Gestaltung des Belsenplatzes rein verkehrlich gedacht werde. "Im Konzept muss beides, Verkehr und Umfeld, berücksichtigt werden", bekräftigte die linksrheinische Politik erneut und sprach sich für die Neuauflage des Konzepts aus.

Anfang des Jahres war das Thema bereits auf der Tagesordnung. Während die Bezirksvertreter eine akzeptable Gestaltung des Belsenplatzes erwarteten, hatte die Verwaltung ihnen lediglich den Bau eines Hochbahnsteigs vorgestellt. Gleichzeitig hatte sie zugegeben, dass sich die Planung wegen der komplexen Situation des Platzes aber nicht allein auf den Hochbahnsteig beschränken dürfe, sondern das Umfeld einbezogen werden müsse. Darauf warten nun die Bezirksvertreter und hoffen auf eine baldige akzeptable Vorlage.

(hiw)
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