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Düsseldorf
Bezirksvertretung 8 macht Vorschläge für RRX-Bau

Düsseldorf. Gespannt hatte Bezirksbürgermeister Gerwald van Leyen (CDU) auf die Offenlegung der Planfeststellungsunterlagen für den Bauabschnitt 2.1. des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) gewartet. Viele Bürger im Stadtbezirk 8 werden von den Arbeiten betroffen sein, ganze Wohnsiedlungen, die plötzlich verdunkelt werden könnten durch meterhohe Schallschutzwände. "Direkte Anwohner haben Angst, dass sie Vibrationen im Haus spüren könnten", sagt der Bezirksbürgermeister. Die Verwaltung erarbeitet derzeit eine Stellungnahme der Stadt zum Planfeststellungsbereich zwischen Wehrhahn und Reisholz. Nach den Sommerferien soll diese Stellungnahme unter anderem in den betroffenen Bezirksvertretungen (BV) vorgelegt werden, die Stadtteilpolitiker der BV 8 werden das Thema in ihrer Sitzung am 7. September behandeln.

Einige Vorschläge hatte die BV 8 bereits gemacht, zum Beispiel zur Verbesserung des optischen Erscheinungsbilds der Lärmschutzwände. Die Politiker wünschen sich, dass die Deutsche Bahn bei der Gestaltung Material, Begrünung und künstlerische Maßnahmen unter bautechnischen Möglichkeiten berücksichtigt. Für den RRX muss zudem der Fußgängertunnel Eller-Süd verändert werden. Weil in dem Bereich ein neues Gleis hinzukommt, soll der Überbau der Unterführung erweitert werden. Ein Neubau ist aus Sicht der Stadtteilpolitiker nicht nötig. Durch die Veränderungen könnte aber eine nachhaltige Verbesserung und Aufwertung der Eingangsbereiche des Tunnels erreicht werden.

(nika)
 
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