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Düsseldorf
Biotech-Firma Evocatal fusioniert mit Aevotis

Düsseldorf. Die Biotechnologiefirmen Evocatal und Aevotis fusionieren zur Evoxx Technologies, die sich auf Produkte für den Nahrungsmittelmarkt spezialisiert. Das teilten die Firmen gestern mit. Evocatal war eine Gründung mit Uni-Beteiligung, Sie entwickelt und produziert Enzyme und Feinchemikalien für die chemische und pharmazeutische Industrie. Die Firma ist so schnell gewachsen, dass sie das naturwissenschaftliche Gründerzentrum der Heinrich-Heine-Universität "Life Science Center" bereits nach kurzer Zeit verlassen musste, weil sie zu groß geworden war.

Die Idee für die Gründung der Evocatal entstand an einem Institut auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich. Geschäftsführer Thorsten Eggert hat den Sprung in die Selbstständigkeit nie bereut, im Gegenteil. Wenige Jahre nach der Gründung hatte das Unternehmen bereits mehr 20 als Mitarbeiter. 2010 erhielt Evocatal den Ehrenpreis der Auszeichnung "Unternehmer des Jahres" von der Stadtsparkasse.

Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Enzymtechnologie und beschäftigt sich mit der Entwicklung maßgeschneiderter Prozesse zur Herstellung von Feinchemikalien mit Hilfe von Biokatalysatoren. "Wir werden in den nächsten drei Jahren dafür sorgen, dass mit unseren Inhaltsstoffen aus der Evoxx-Pipeline mehr gesunde Kohlenhydrate im Glas und auf dem Teller der Verbraucher landen", fasst Eggert die Vision der Firma zusammen.

Vor einigen Jahren verlegte die Düsseldorfer Gründerfirma ihren Sitz in die Nachbarstadt Monheim. Die Verbindungen zur Uni in Düsseldorf blieben aber eng.

(tb)
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