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Düsseldorf
Bischofsweihe: Steinhäusers Stab und Ring kommen aus Düsseldorf

Düsseldorf. Wenn Monsignore Rolf Steinhäuser am Sonntag im Kölner Dom ab 15 Uhr zum Bischof geweiht wird, ist ihm Düsseldorf ganz nahe. Nicht nur, weil mehr als 100 Katholiken aus der Landeshauptstadt dabei sein werden. Sondern auch, weil der gebürtige Domstädter und langjährige Stadtdechant Düsseldorf auch in den äußeren Zeichen seiner neuen Würde die Treue hält. Von Jörg Janssen

Die Düsseldorfer Künstlerin Claudia Hillje gestaltet den Ring des künftigen Weihbischofs, der sich vor allem um die Gläubigen rund um Köln und Leverkusen kümmern wird. "Dieser Ring wird auch Gestein vom Kölner Dom enthalten", sagt Michael Hänsch, Geschäftsführer der katholischen Kirche in Düsseldorf. Auch den Bischofsstab formen Düsseldorfer Hände. Künstler Bert Gerresheim wird ihn schaffen.

Doch damit nicht genug: Seine Zuneigung zu Düsseldorf verewigt der 63-Jährige, der fast zwei Jahrzehnte am Stiftsplatz in der Altstadt lebte, auch in seinem Wappen. Unten rechts ist der Anker aus dem Stadtwappen zu sehen. Und auch der lateinische Wappenspruch "Christo aperite portas" (Öffnet Christus die Türen) hat einen direkten Bezug zum früheren Wirkungskreis des Priesters. Es war das Leitmotiv der von Steinhäuser angestoßenen "Missionale" im Jahr 2009. Damals predigten Geistliche auf der Kö von Hubsteigern aus, es gab Glaubenszelte und Gesprächsangebote vor Supermärkten.

"Er ist ein Segen für unser Bistum", sagt der neue Stadtdechant Ulrich Hennes, der auch nach Köln fahren wird. Die Wahl habe ihn wie die meisten Katholiken überrascht. "Es lag nicht in der Luft, aber wir freuen uns sehr für ihn."

Quelle: RP
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