Ersthelfer in Düsseldorf krankenhausreif geprügelt

"Ein Schock ist kein Freifahrtschein für Gewalt"

Düsseldorf. Ein Passant wollte in Düsseldorf einer verunglückten Fußgängerin helfen – und wurde von ihrem Lebensgefährten zusammengeschlagen. Der hatte den Unfall beobachtet und befand sich wohl in einem Schockzustand. Für Experten eine Erklärung, aber keine Entschuldigung für seine extreme Reaktion. Von Stefani Geilhausenmehr

Neunjähriges Mädchen verunglückt

Unfallfahrerin von Wittlaer war nicht zu schnell

Die Autofahrerin, deren Fahrzeug am Dienstag in Wittlaer eine Neunjährige erfasst hat, war nicht zu schnell. Das haben die Untersuchungen der Unfallspezialisten der Polizei ergeben, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. mehr

Prozessbeginn in Düsseldorf

Mädchen in Fabrikruine getötet – Freund steht vor Gericht

Am Düsseldorfer Landgericht hat der Prozess gegen einen Jugendlichen aus Dormagen begonnen, der im März seine Freundin in einer stillgelegten Papierfabrik in Düsseldorf getötet haben soll. Er soll unter Einfluss einer schweren psychischen Erkrankung gehandelt haben. Von Helene Pawlitzki, Düsseldorfmehr

Bilder und Infos aus Düsseldorf
Filmstar

Prochnow ist ein Gerresheimer Junge

Düsseldorf. Den Tag, der aus Jürgen Prochnow einen Hollywood-Star machte, erlebte der Schauspieler in Düsseldorf-Gerresheim. Es muss 1980 gewesen sein, als Regisseur Wolfgang Petersen ihn anrief und ihm mitteilte, er würde die Hauptrolle in "Das Boot" bekommen. "Ich war am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert und wohnte für die Zeit in meinem alten Kinderzimmer in der Wohnung meiner Mutter", erzählt er und lacht herzlich. Und Mutters Wohnung lag eben an der Breitscheider Straße in Gerresheim, dem Düsseldorfer Stadtteil, in dem Jürgen Prochnow fast zehn Jahre als junger Mann mit Vater, Mutter und Bruder lebte. "In Düsseldorf habe ich meine Liebe zum Theater entdeckt", sagt er und erinnert sich an seine ersten Auftritte im Schauspielhaus, das damals noch an der Jahnstraße stand. Was später aus dem Gerresheimer Jungen durch "Das Boot" wurde, ist bekannt. Der Film wurde ein Welterfolg und Prochnow ein Weltstar. Gestern aber war er wieder zu Besuch in Düsseldorf und stellte im Cinema Filmkunstkino seinen neuen Film vor. "Leanders letzte Reise" heißt das deutsche Drama. Unter der Regie von Nick Baker-Monteys spielt er einen 92-Jährigen, der sich mit seiner Enkelin von Deutschland auf den Weg in die Ukraine macht, um sich seiner Vergangenheit als Wehrmachtsoffizier zu stellen und nach einer alten Liebe zu suchen. "Eine schöne Geschichte, die mich berührt hat", sagt der Schauspieler, der schon mit vielen Leinwandgrößen vor Kameras stand. "Als ich Marlon Brando traf, es muss 1988 gewesen sein, dachte ich gar nicht, dass er mich kennt." Aber Brando hatte "Das Boot" mehrmals gesehen und war Prochnows Fan. Auch von Madonna war er beeindruckt: Sie habe bei Dreharbeiten verlangt, er solle sie kräftig am Hals würgen, damit sie sich gut in ihre Filmrolle hineindenken könne. Auf die Premiere im Cinema freute er sich sehr: "Die Düsseldorfer schenken mir ja große Zuneigung, und ich hoffe, der Film rührt die Menschen zu Tränen." Er freut sich zudem immer besonders auf dieses Wiedersehen: Sein Bruder Dieter Prochnow etwa, der ebenfalls Schauspieler ist, wohnt nicht weit entfernt. Und er besucht die letzte Ruhestätte seiner Eltern auf einem Gerresheimer Friedhof. "Zu schauen, ob dort alles in Ordnung ist, ist mir ein großes Bedürfnis", sagt Jürgen Prochnow. mehr

Netzwerkerinnen

Gutes tun für sich und andere

Sie unterstützen Familien mit einem todkranken Kind und Schülerinnen aus sozial schwachen Familien, sie übernehmen die Kosten für Sprachkurse und ermöglichen ausländischen Musik-Studentinnen ein Stipendium. In diesem Herbst starten die sechs Düsseldorfer Clubs der weltweiten Frauenorganisation Soroptimist International (SI) gleich mit einer konzertierten Aktion.So veranstalten die 250 engagierten Frauen im Alter von 28 bis 94 und aus allen Berufssparten morgen im C.-Bechstein-Centrum im Stilwerk ein Konzert mit dem Eldering Ensemble, und am kommenden Mittwoch gibt es um 19 Uhr im Partika-Saal der Robert-Schumann-Hochschule ein Benefizkonzert. mehr

Fortuna Düsseldorf

Raman verdrängt Bebou aus den Köpfen

Düsseldorf. Benito Raman war in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt. Nach drei Spielen für Fortuna Düsseldorf hat sich das bereits geändert. Der Stürmer hat dafür gesorgt, dass der Verlust von Ihlas Bebou nicht so schwer wiegt. Von Jan Dobrickmehr

Fortuna Düsseldorf

Bormuth hält Fortunas Abwehr dicht

Die starke Abwehrleistung war gegen Regensburg entscheidend für den Sieg von Fortuna Düsseldorf. Vor allem der junge Robin Bormuth überzeugte. So reichte ein Tor zur Rückkehr an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Von Thomas Schulzemehr