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Düsseldorf-Heerdt
44-Jähriger wegen versuchten Mordes in U-Haft

Düsseldorf. Wegen einer Messerattacke auf seine Ex-Lebensgefährtin ist ein Mann aus Heerdt in Haft genommen worden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er die Frau töten wollte.

Die Tat ereignete sich am 19. Juli 2016 in einer Wohnung in der Burgunderstraße. Der Mann hatte seine Ex-Freundin gegen 20.30 Uhr aufgesucht. Es gab einen heftigen Streit. Dabei verletzte er die 30-Jährige mit einem Messer schwer. Wie die Polizei damals berichtete, gelang es ihr, aus der Wohnung zu fliehen, wo sie auf offener Straße zusammenbrach. Passanten leisteten erste Hilfe und riefen einen Krankenwagen. Anschließend lag die Frau mehrere Tage auf der Intensivstation.

Der Mann wurde bereits nach der Tat festgenommen, aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Jetzt beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Sie stützt sich dabei vor allem auf die Aussage der Frau. Ihr Ex-Freund habe ihr gesagt, er sei überzeugt, dass auch Ärzte und Sanitäter sie nicht mehr retten könnten. Daher geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der mutmaßliche Täter sie tatsächlich töten wollte.

Der gebürtige Portugiese ließ sich am Dienstagnachmittag widerstandslos festnehmen. Er kam in Untersuchungshaft.

(hpaw)
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