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Polizei veröffentlicht Karte
Das zeigt der erste Einbruchsradar für Düsseldorf

Polizei veröffentlicht Karte: Das zeigt der erste Einbruchsradar für Düsseldorf
In Friedrichstadt und Stadtmitte gab es mehrere Einbrüche oder Einrbuchsversuche. Die Polizei erhofft sich Hinweise. FOTO: Screenshot
Düsseldorf. Wo haben Einbrecher in der vergangenen Woche in Düsseldorf zugeschlagen? Aktuelle Antworten liefert die Polizei seit Montag mit einem "Wohnungseinbruchradar". Die erste Übersichtskarte zeigt, in welchen Stadtvierteln am meisten eingebrochen wurde. 

In der Karte der Düsseldorfer Polizei sind sowohl Einbrüche als auch Einbruchsversuche eingezeichnet - 55 Taten sind es. Zwar sind die genauen Straßen und Hausnummern der Tatorte aus Datenschutzgründen nicht erkennbar, aber die Schwerpunkte werden klar. Die lagen in der Woche vom 14. bis 20. März in Friedrichstadt und der Stadtmitte. Und auch im Düsseldorfer Süden sowie zwischen Flingern-Süd und Mörsenbroich in Umgebung der Brehm- und Heinrichstraße gab mehrere Taten. Hier geht es zur Seite der Polizei.

FOTO: Screenshot

Die Ballung der Einbrüche in den Innenstädten ist typisch - hier ist es häufig anonym und Wohnungen meist schlechter gesichert als Häuser am Stadtrand. Die Polizei will mit dem Einbruchsradar bewirken, dass Anwohner gewarnt sind und verdächtige Beobachtungen melden. Das soll durch die Karte auch im Nachhinein passieren, wenn einem Zeugen klar wird, was er beobachtet hat. "Wir wünschen uns, dass die Menschen wachsamer sind und beim Nachbarn nach dem Rechten sehen", sagt Polizeisprecher Markus Niesczery. "Die Polizei soll intensiver informiert werden." Außerdem solle man sich das Thema bewusster machen und sich mit der Sicherung des eigenen Heims auseinandersetzen. "Die Möglichkeit schieben viele weg bis sie sehen, die Einschläge kommen näher."

Bislang nutzen nur sehr wenige Polizeibehörden in NRW das neue Instrument. Neben Wuppertal mit Remscheid und Solingen sind es noch die Präsidien in Hamm, Hagen, Bochum und Leverkusen. In der Bayer-Stadt wurde der Einbruchsradar bislang nur eine Woche lange erprobt. Der CDU-Landtagsabgeordnete und Sicherheitsexperte Gregor Golland fordert, dass die Offenlegung aller Einbrüche flächendeckend in NRW eingeführt wird

Das bedeuten die Gaunerzinken FOTO: RPO
(irz)
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