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Überfall auf Düsseldorfer Sparkasse
Bankräuber drohte mit Schusswaffe

Düsseldorf. Wenige Minuten vor Schalterschluss ist am Mittwoch in Düsseldorf eine Filiale der Stadt-Sparkasse überfallen worden. Der vermeintlich letzte Kunde hatte kurz vor 17 Uhr die Bank betreten und die Kassiererin mit einer Schusswaffe bedroht.

Dabei soll er in der Filiale an der Brunnenstraße in gebrochenem Deutsch Bargeld gefordert haben, das er in eine mitgebrachte Plastiktüte stopfte. Es sollen einige tausend Euro gewesen sein, die ihm ausgehändigt wurden. Der Mann, den die geschockten Bankmitarbeiter - Kunden waren offenbar nicht mehr in den Räumen - auf 30 bis 40 Jahre schätzen, entkam zu Fuß in unbekannte Richtung.

Der Räuber soll etwas 1,80 Meter groß und zur Tatzeit komplett dunkel gekleidet gewesen sein. Bei der Waffe, mit der er die Frau bedrohte, hat es sich ersten Zeugen-Befragungen zufolge um eine schwarze Pistole gehandelt. Die sofort eingeleitete Fahndung blieb bis zum Abend ergebnislos. Die Polizei bittet um Hinweise ans Raubdezernat unter Telefon 0211 8700.

Banküberfälle wie dieser sind in den vergangenen Jahren unter anderem durch die Einführung zeitschlossgesicherter Kassensysteme deutlich seltener geworden. Zuletzt war in Düsseldorf vor fast zwei Jahren ein Geldinstitut von einem bewaffneten Täter beraubt worden.

(sg)