| 06.55 Uhr

Düsseldorfer Hafen
Extremer Einsatz: Feuerwehr löscht Brand in Papierfabrik

Wieder brennt die Papierfabrik am Düsseldorfer Hafen
Wieder brennt die Papierfabrik am Düsseldorfer Hafen FOTO: Daniel Bothe
Düsseldorf. Unter extremen Bedingungen hat die Düsseldorfer Feuerwehr den Brand in der leerstehenden Papierfabrik im Düsseldorfer Hafen gelöscht. Der Brand war im Keller ausgebrochen. Dort war es so heiß, dass die Schutzhelme und Funkgeräte von einigen Feuerwehrleuten schmolzen.

Wie die Düsseldorfer Feuerwehr am Montag mitteilte, wurde der Brand am Sonntagnachmittag gemeldet. Daraufhin wurde umgehend der Löschzug Hüttenstraße alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte gab es bereits eine von der Straße aus sichtbare Rauchentwicklung aus dem Untergeschoss des Fabrikgebäudes. Sofort wurden Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet.

Hierbei kam es aufgrund der äußeren Umstände zu einer besonderen Situation. Der Brand war schnell lokalisiert und die Löschmaßnahmen wurden eingeleitet. Aufgrund der hohen Temperaturen, die bei Kellerbränden häufig anzutreffen sind, wurden neben der persönlichen Schutzausrüstung auch die beiden Funkgeräte des Trupps beschädigt, sodass es zu einer kurzzeitigen Kommunikationsstörung zwischen Trupp und Einheitsführer kam.

Noch bevor der Angriffstrupp das Gebäude betrat, stand ein Rettungstrupp für diesen bereit. Der Rettungstrupp wurde allerdings nicht aktiviert, da der Angriffstrupp sich nach nur wenigen Augenblicken nach Funkabbruch bei dem zuständigen Einheitsführer meldete. Im weiteren Einsatzverlauf wurde klar, dass in einem etwa 30 Quadratmeter großen Raum Unrat, Papierreste und Holzpaletten in Vollbrand standen.

Papierfabrik im Hafen brennt FOTO: Patrick Schüller

Durch das beherzte Eingreifen der Feuerwehr wurde eine massive Brandausbreitung und Beschädigung der tragenden Teile des Gebäudes unterbunden. Der Einsatz für die 25 Feuerwehrmänner dauerte insgesamt zwei Stunden. Dieser Einsatz hat nach Angaben der Feuerwehr auch den Zweck der persönlichen Schutzausrüstung auf besondere Art verdeutlicht.

Die Feuerwehr musste in letzter Zeit bereits achtmal zu dem Gebäude ausrücken.