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Düsseldorf-Garath
Lkw-Unfall auf A59 - Stundenlange Sperrung

Kühllaster kippt auf der A59 um
Kühllaster kippt auf der A59 um FOTO: Patrick Schüller
Düsseldorf. Ein Lkw-Unfall auf der A59 kurz hinter der Anschlussstelle Garath hat am Montag für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Zunächst wurde eine Fahrspur freigegeben, erst um 19 Uhr war die Autobahn wieder frei.

Aus bislang ungeklärter Ursache war der Kühllaster von am Montagmorgen gegen 9 Uhr von der Fahrbahn abgekommen, fuhr über einen Grünstreifen in einen Graben und kam vor einem Baum zum Stehen. Zwar wurde die Fahrerkabine des Lkw stark beschädigt, der 52-jährige Fahrer kam allerdings mit leichten Verletzungen davon. Ein Zeuge hat uns berichtet, dass er kurz nach dem Unfall dort ankam und der Fahrer am Kopf blutete, aber selber aussteigen konnte.

Der Unfall sorgte auf der A59 in Richtung Köln für stundenlange Sperrungen. Denn der Kühllaster musste aufwendig geborgen werden. Angaben der Feuerwehr zufolge waren einige hundert Liter Diesel ins Erdreich gedrungen.

Die Feuerwehr unterstützte beim Abpumpen der Kraftstofftanks. So konnte verhindert werden, dass 600 Liter Diesel ebenfalls ins Erdreich gelangten. Auch die Untere Wasserbehörde war vor Ort. Zudem musste das Transportunternehmen die geladene Ware sichern. Zwei Autokräne mussten zur Unfallstelle ausrücken, um das stark beschädigte Fahrzeug zu bergen.

Wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten musste die A59 in Richtung Köln bis zum Abend gesperrt werden. Um 19.30 Uhr wurde zunächst eine Fahrspur freigegeben.

Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 150.000 Euro. 

 

 

(isf)
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