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Durchsuchung in Oberbilk
Polizei löst unrechtmäßiges Camp auf Grünstreifen auf

Neun Menschen hatten auf dem Grünstreifen nahe der Güterverkehrstraße an der Mindener Straße in Düsseldorf-Oberbilk Behausungen eingerichtet. Die Polizei durchsuchte die Personen und verwies die Gruppe am frühen Donnerstagmorgen des Bahngeländes.

Die Düsseldorfer Polizei hat mit mehreren Dutzend Einsatzkräften am Donnerstagmorgen ab 6 Uhr mit Unterstützung der Deutschen Bahn und des Ausländeramtes Personen in Oberbilk durchsucht. Die Gruppe hatte einen Grünstreifen am Bahngelände an der Mindener Straße in Oberbilk besetzt. Die neunköpfige Gruppe wurde des Bahngeländes verwiesen.

Das Gelände entlang einer Güterverkehrstrasse parallel der Mindener Straße war in den Fokus der Polizei geraten, weil sich Hinweise gemehrt hatten, dass sich dort eine größere Anzahl Personen unrechtmäßig niedergelassen und Hilfsbehausungen errichtet hätten. Außerdem bestand der Verdacht, dass es sich um kriminelle, reisende Straftäter handeln könnte, denen das Gelände als Unterschlupf dient, in dem sie Diebesgut verstecken könnten.

Die Überprüfung der Gruppe ergab, dass es sich um Obdachlose handelte. Zu der Gruppe gehörten sieben Männer, eine Frau und ein Kind. Zwei von ihnen waren zur Ermittlung ihres Aufenthaltes nach Eigentumsdelikten ausgeschrieben. Auch die anderen sind der Polizei wegen Kleinkriminalität bekannt. Beute oder Diebesgut wurde nicht gefunden.

Die Deutsche Bahn, als Eigentümer des Geländes, machte von ihrem Hausrecht Gebrauch und verwies die Personen, nicht zuletzt aufgrund der konkreten Gefährlichkeit des Ortes im laufenden Bahnverkehr, des Geländes.

 

(rent)