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Bilanz des Blitzmarathons in Düsseldorf
Vier Fahrer bald ohne Führerschein

Das sind die Geschwindigekteitsmessgeräte der Düsseldorfer Polizei
Das sind die Geschwindigekteitsmessgeräte der Düsseldorfer Polizei FOTO: David Young
Düsseldorf. Obwohl sich die meisten Verkehrsteilnehmer beim Blitzmarathon an die vorgegebenen Geschwindigkeiten gehalten haben, fuhren mehr als 400 im Stadtgebiet zu schnell. Vier müssen bald ihren Führerschein abgeben.

Die Geschwindigkeit bei einem Unfall ist nach wie vor der maßgebliche Faktor für die Schwere der Verletzungen, so die Polizei. Von 6 bis 22 Uhr wurde daher an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet gemessen. Insgesamt hat die Polizei 19.024 in Düsseldorf kontrolliert, davon waren 428 zu schnell, gegen vier Verkehrsteilnehmer wurde ein Fahrverbot ausgesprochen.

Rekonstruktion des tödlichen Unfalls Further Straße

Auch auf den Autobahnen hat die Polizei 75.777 Fahrer kontrolliert und 1919 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Weil davon zwölf Fahrer viel zu schnell waren, müssen sie ihren Führerschein abgeben.

Schnellste Raserin in der Stadt war eine 29-Jährige, die mit 108 km/h über die Theodorstraße fuhr, erlaubt ist dort allerdings nur Tempo 50. Die Frau erwartet jetzt 200 Euro Geldbuße und zwei Monate Fahrverbot.

Überblick: Blitzmarathon: Hier wird in Düsseldorf kontrolliert

Auf den Autobahnen war ein 24-Jähriger sogar 89 km/h zu schnell. Er war auf der A 535 bei Wuppertal mit 189 km/h statt 100 km/h erwischt worden. Ihn erwarten 600 Euro Geldbuße und drei Monate Fahrverbot.

 

Technik beim Blitzmarathon

In unserer Karte sind die kontrollierten Straßen eingetragen - die Markierung zeigt jedoch nicht die genaue Messstelle:

(ots)
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