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Düsseldorf
Vier Festnahmen bei Kontrollen gegen Wohnungseinbrüche

Düsseldorf. Nach den groß angelegten Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen am Freitag hat die Düsseldorfer Polizei Bilanz gezogen. 1050 Personen wurden überprüft, vier Verdächtige wurden festgenommen.

In der Zeit von 6 bis 22 Uhr überprüften die rund 200 am Einsatz beteiligten Polizeibeamten am Freitag insgesamt 667 Fahrzeuge und 1050 Personen. Zunächst vollstreckten Zivilfahnder in den frühen Morgenstunden Haftbefehle und suchten dazu Adressen und Hotels im Innenstadtbereich auf. Anschließend fuhren die Ermittler in verschiedenen Wohnvierteln verdeckt Streife und observierten verdächtige Personen.

Zudem riegelten Kräfte der Schutzpolizei und der Einsatzhundertschaft neuralgische Zufahrtswege der Stadt nahezu ab. An mehreren Dutzend Sperrpunkten kontrollierte die Polizei zunächst den ein- und später den ausfahrenden Verkehr.

Es wurden verdächtige Personen kontrolliert, Fahrzeuge überprüft und durchsucht sowie entsprechende Berichte für die Spezialisten des Einbruchskommissariats gefertigt. Die Schwerpunkte lagen diesmal in den nördlichen Wohngebieten der Landeshauptstadt.

Vier Personen wurden wegen bestehender Haftbefehle bzw. des Verdachts des illegalen Aufenthalts festgenommen. "Auch in Zukunft werden wir an solchen großangelegten Kontrollen festhalten", sagte Einsatzleiter Kriminaldirektor Frank Kubicki und kündigte schon jetzt weitere Kontrolltage an. "Wir werden in unseren Anstrengungen, den Einbrechern das Leben schwer zu machen, nicht nachlassen".

(p-m)
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