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Düsseldorf
Zwei Verletzte bei Brand in Autolackiererei

Fotos: Zwei Verletzte bei Brand in Autolackiererei
Fotos: Zwei Verletzte bei Brand in Autolackiererei FOTO: Feuerwehr Düsseldorf
Düsseldorf. Am Samstag sind zwei Personen bei einem Brand in einer Autolackiererei in Unterbilk verletzt worden. Die Brandursache ist noch unklar.

Die Feuerwehr wurde gegen 7.12 Uhr zu dem Brand an der Gladbacher Straße gerufen, hieß es. Das Feuer war in einem Hinterhof eines Fachbetriebs für Autolackierungen ausgebrochen. Bereits während der Fahrt zum Einsatzort bemerkten die Feuerwehrkräfte die starke Rauchentwicklung. Bei Eintreffen des ersten Löschzuges schlugen Flammen meterhoch aus dem Flachdach einer etwa zehn mal zehn Meter großen eingeschossigen Werkstatthalle, die im Inneren schon vollständig brannte.

Der Betreiber der Autolackiererei und eine weitere Person hatten bereits versucht, den Brand mit betriebseigenen Feuerlöschern zu bekämpfen. Dabei hatten sie giftigen Brandrauch eingeatmet. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Bei den Löscharbeiten kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Der Brand war schnell unter Kontrolle und nach anderthalb Stunden vollständig gelöscht. Parallel zu den Löscharbeiten wurden mehrere mobile Hochleistungslüfter eingesetzt, um das Gebäude vom Rauch zu befreien.

Straßenbahnlinie gesperrt

Von dem Einsatz war auch der öffentliche Verkehr beeinträchtigt. Die Strecke der Straßenbahnlinie 708 musste für etwa anderthalb Stunden in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Der Einsatz der
Feuerwehr war nach etwa zwei Stunden beendet.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, sie dauern derzeit noch an. Auch das Umweltamt wurde vorsorglich informiert, hieß es vonseiten der Feuerwehr. Der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt, dass Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro entstanden ist.

Im Einsatz waren die Löschzüge der Feuerwachen Hüttenstraße und Münsterstraße sowie drei Löschmittel-Sonderfahrzeuge, Kräfte des Einsatzführungsdienstes und des städtischen Rettungsdienstes. Insgesamt waren etwa 40 Kräfte im Einsatz.

Hier gibt es die Bilder.

(lsa)