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Düsseldorf
Börsenmakler Schnigge macht erneut Verluste

Düsseldorf. Die Maklerfirma Schnigge Wertpapierhandelsbank AG, zuständig unter anderem für den Wertpapierhandel an der Börse Düsseldorf, hat erneut Verluste eingefahren. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, beläuft sich das Minus für das abgelaufene Geschäftsjahr auf knapp 400.000 Euro. Im Vorjahr waren sogar 600.000 Euro Miese eingefahren worden.

Im Jahr 2015 war außerdem ein Fonds für allgemeine Bankrisiken in der Bilanz in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro aufgelöst worden. Inklusive des Verlustvortrages aus dem Vorjahr in Höhe von 923.000 Euro ergibt sich nun ein Bilanzverlust in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen, wie das Management gestern in einer Pflichtmeldung mitteilte. Die Zahlen sind noch vorläufig, der endgültige Geschäftsbericht liegt noch nicht vor. Nach der Bilanz des Vorjahres hatte Schnigge noch ein Eigenkapital von 6,8 Millionen Euro, darin waren 2,9 Millionen Euro aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken. Auch in den Vorjahren hatte das Bankhaus Verluste gemacht, 2013 waren es 330.000 Euro.

Schnigge gehört zu 92 Prozent der Augur Financial Holding, die restlichen Aktien befinden sich in Streubesitz. Die Gesellschaft hat dem sinkenden Handelsumsatz Rechnung getragen und sich 2015 entschlossen, die Zulassung der Aktien in den Regulierten Markt der Börse Frankfurt zu beenden. Seither werden die Aktien im Regulierten Markt der Börse Düsseldorf sowie im Freiverkehr der Börsen Berlin und Stuttgart gehandelt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf.

(tb)
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