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Düsseldorf
Böser-Buben-Ball mit vielen ausgefallenen Kostümen

Düsseldorf. Die Vorfreude war den Jecken bereits vor den Türen der Rheinterrasse anzusehen. Nervös suchten sie nach ihren Eintrittskarten, während wummernde Bässe vom Böse-Buben-Ball zu hören waren. Der Ball, alljährlich ausgerichtet vom Düsseldorfer Prinzenclub - einem Zusammenschluss aller Ex-Karnevalsprinzen - hat Tradition. In fantasievollen, ausgefallenen und oft selbst gemachten Kostümen feiern dort rund 3500 Karnevalsbegeisterte in den ausverkauften Sälen zu unterschiedlichen Musikstilen bis in den frühen Morgen. Das taten auch Patricia Breidel (43), Silke Holzbrück (46) und Martina Buttermann (48). Die gebürtigen Düsseldorferinnen, die seit über zehn Jahren regelmäßig den Ball besuchen, kamen als Medusa, eine Figur aus der griechischen Mythologie. "Seit Oktober hatten wir an unseren Kostümen" gearbeitet", sagte Silke Holzbrück. Eine Stunde brauchten die Frauen alleine für das Anlegen ihrer Kostüme.

Krachen ließ es auch die zehnköpfige Wikinger-Truppe um Markus Misiak (42). Die Freunde kamen schwer bewaffnet, mit Schwert und Hörnerhelm spürten sie dem nordischen Frühmittelalter nach.

(sdr)
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