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Düsseldorf
Breuninger-Chef dementiert Pläne für Schließung

Düsseldorf. Seit Monaten wabert ein Gerücht durch Düsseldorf: Breuninger schließt sein Mode-Kaufhaus im Kö-Bogen und verlässt Düsseldorf, stattdessen zieht dort Galerie Lafayette ein, ein französisches Spitzenhaus, das durch seine prachtvolle Dependance in Berlin bekannt ist. Beide, Breuninger wie Lafayette, haben solche Pläne von sich gewiesen. Jetzt tut dies Breuninger-Chef Willy Oergel () ganz offiziell. Er bezeichnete das Gerücht gegenüber dem Handelsblatt als "absoluten Quatsch".

Man habe in Düsseldorf letztes Jahr ein zweistelliges Umsatzplus erreicht. Düsseldorf sei so stark wie kein anderes Breuninger-Haus gewachsen, heißt es aus der Stuttgarter Zentrale. Auf die Frage, ob denn nach drei Jahren am Standort schon Geld verdient werde, gab es von Oergel keinen Klartext. Man spreche nicht über Einzelergebnisse, Düsseldorf leiste "einen wichtigen Beitrag zum Ergebnis".

Der 350 Köpfe zählenden Breuninger-Crew in Düsseldorf hat Hausherr Andreas Rebbelmund bei einem der morgendlichen "Rolltreppen-Gespräche" jüngst erklärt, dass an dem Gerücht nichts dran sei. Aus Stuttgart heißt es, man investiere jährlich sechsstellige Summen in das Haus, zuletzt für neue Brillen- oder Lederwaren-Verkaufsflächen. Das Gerücht, da ist man sich bei Breuninger sicher, hält sich deswegen so hartnäckig, weil es ein erfahrener und gut vernetzter Insider an vielen Stellen gestreut hat.

(ujr)
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