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Düsseldorf
Bürger können Belastung durch Lärm melden

Düsseldorf. Die Stadt Düsseldorf erneuert ihren Plan gegen Verkehrslärm. Im kommenden Jahr soll eine aktualisierte Karte veröffentlicht werden, die die Belastung in der Stadt darstellt und auch Industrielärm berücksichtigt.

Zugleich arbeitet das Umweltamt an einem neuen Aktionsplan, der die Belastung durch den Straßen- und Schienenverkehr an Brennpunkten durch konkrete Projekte senken soll. Dazu zählt etwa die Begrünung des Gleisbetts von Straßenbahn-Verbindungen, die den Schall erheblich verringert.

An der Planung sollen sich auch die Bürger beteiligen können. Die Verwaltung wird ihren Entwurf zum Lärmaktionsplan im Zeitraum vom 9. Januar bis 5. Februar 2017 öffentlich auslegen. Neben der klassischen Auslage als Papier im Umweltamt setzt die Verwaltung dabei erstmals auf ein Online-Verfahren. Eine Beteiligungsplattform auf den Internetseiten der Stadt soll es ermöglichen, dass Bürger sich gezielt zu den vorgeschlagenen Maßnahmen äußern. Sie können auch eigene Vorschläge machen, wo und wie sich Lärm senken lässt. Über das genaue Verfahren will die Stadtverwaltung rechtzeitig informieren.

Der Ausschuss für Umweltschutz hatte vor vier Jahren beschlossen, den so genannten Masterplan Lärm um weitere Lärmbrennpunkte mit insgesamt rund 25.000 betroffenen Anwohnern zu ergänzen. Zunächst hatten dort nur 20 besonders hoch belastete Straßen Beachtung gefunden, nun kommen etliche weitere Straßen hinzu. Für diese sind konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Anwohner entwickelt worden. Die Stadtverwaltung plant, auf Basis der neuen Lärmkarte erneut weitere Gegenden in den Fokus zu rücken und Vorschläge für eine Verringerung des Lärms zu machen.

(arl)
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