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Düsseldorf
Bürger können erstmals ihre Politiker befragen

Düsseldorf. Fragen müssen schriftlich und bis zwei Wochen vor der Sitzung bei der Bezirksvertretung des Stadtbezirks 7 eingereicht werden.

Erstmals können sich nun auch Einwohner aus den Stadtteilen Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Knittkuhl und Hubbelrath in einer Einwohnerfragestunde Gehör bei ihren Stadtteil-Politikern verschaffen. Um ihre Fragen oder Anliegen vorzutragen, müssen die Bürger allerdings im Vorfeld mehrere Dinge beachten beziehungsweise tun.

So müssen die Fragen schriftlich und spätestens zwei Wochen vor der Sitzung bei der Bezirksverwaltungsstelle eingereicht werden - für die nächste Sitzung der Stadtteil-Politiker am 26. Januar bis spätestens Dienstag, 12. Januar.

Berücksichtigt werden Anliegen, in denen die Bezirksvertretung 7 entscheidungs- oder anhörungsbefugt ist. Auf der Homepage der Stadt Düsseldorf - www.duesseldorf.de/bv/07/index.shtml - ist ein Online-Formular hinterlegt, das Bürger zum Erfassen ihrer Frage oder ihres Anliegens nutzen können. Es können aber auch Briefe und E-Mails an die Bezirksverwaltungsstelle 7, Neusser Tor 12, 40625 Düsseldorf beziehungsweise an bezirksverwaltungsstelle.07@duesseldorf.de geschickt werden.

Zu Beginn einer Sitzung - die am Dienstag, 26. Januar, startet um 17 Uhr im Sitzungssaal des Gerresheimer Rathauses - tragen die Bürger dann ihre Fragen kurz - innerhalb von drei Minuten - vor. Sie können vor Ort auch eine Zusatzfrage stellen. Die Verwaltung beantwortet die Fragen der Einwohner, ohne dass im Anschluss eine Aussprache oder Diskussion stattfindet. Die Fraktionen sowie die Bezirksvertreter, die keiner Fraktion angehören, haben aber das Recht, eine Stellungnahme zu der Frage oder dem Anliegen abzugeben.

Für die Bürgersprechstunde ist bis zu eine Stunde pro Sitzung vorgesehen. Fragen, die innerhalb dieser Zeit nicht beantwortet werden können, werden bis zur nächsten Fragestunde beziehungsweise Sitzung zurückgestellt. Erscheint der Fragesteller nicht zur Sitzung, gilt die eingereichte Frage als zurückgezogen.

Die sogenannte Einwohnerfragestunde ist in anderen Bezirken der Stadt bereits eingeführt worden, unter anderem gibt es sie schon im Bezirk 3, zu dem die Stadtteile Ober- und Unterbilk, Bilk, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Flehe und Volmerswerth gehören. Im vergangenen Frühjahr war die Fragestunde dann im Norden der Stadt - im Bezirk 5, zu dem die Stadtteile Kaiserswerth, Stockum, Lohausen, Angermund, Kalkum und Wittlaer gehören, eingeführt worden. Auch Einwohner der Stadtteile Eller, Lierenfeld, Vennhausen und Unterbach können sich seit einigen Monaten in einer Fragestunde Gehör bei ihren Politikern des Bezirks 8 verschaffen.

(semi)
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