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Festnahme
Bundesanwaltschaft setzt mutmaßlichen PKK-Mann fest

Karlsruhe/Düsseldorf. Die Bundesanwaltschaft hat ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK festnehmen lassen. Der 45-Jährige habe seit 2013 als hauptamtlicher Kader mehrere regionale Sektoren unter anderem in NRW geleitet.

Wie die Bundesanwaltschaft mitteilte, soll der Mann für die als Terrorvereinigung eingestufte PKK unter anderem Aufträge erteilt und Spendensammlungen koordiniert haben. Wo die Festnahme erfolgte, wurde nicht mitgeteilt.

Die PKK kämpft für einen Kurdenstaat oder ein Autonomiegebiet im Südosten der Türkei. Der Mann wurde den Angaben zufolge bereits am Dienstag durch Beamte des nordrhein-westfälischen und des baden-württembergischen Landeskriminalamts festgenommen und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Seither sitzt er in Untersuchungshaft.

(lnw)
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