ANZEIGE
| 00.00 Uhr

Reisemobile
Mieten oder kaufen?

Reisemobile: Mieten oder kaufen?
Endlose Freiheit: Um mit dem Reisemobil zum Beispiel Island zu erkunden, kann man sich auch vor Ort das passende Gefährt mieten. FOTO: Messe Düsseldorf
Immer mehr Camper leisten sich ein eigenes Wohnmobil. Günstig ist diese Investition nicht gerade. Wer häufiger im Reisemobil unterwegs ist, steht vor der Frage: Mietet man weiter, oder kauft man sich sein eigenes Gefährt?

Flexibel, unabhängig und gemütlich: Das verspricht ein Urlaub im Wohnmobil zu sein. Immer mehr mögen diese Art des Reisens, denn die Zahl der neu zugelassenen Reisemobile ist in den letzten fünf Jahren stetig gestiegen.

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind Wohnmobile zwar günstiger zu haben. Eine allzu große Auswahl findet man dort aber nicht, da die Nachfrage groß ist. Gerade Einsteiger schrecken aber vor den Kosten der Anschaffung eines Wohnmobils zurück, denn ein Schnäppchen ist der Kauf nicht gerade: Rund 68 000 Euro hat ein Reisemobil laut CIVD im Jahr 2015 im Schnitt gekostet. Los geht es bei kompakten Kastenwagen, die häufig nur ein Dachbett haben. Neu kosten diese ab etwa 35 000 Euro. Nach oben ist die Preisspanne offen. Für vollausgestattete Luxus-Reisemobile können durchaus auch sechsstellige Summen fällig werden.

Die Investition in ein eigenes Reisemobil kann also enorm sein. Wer nur einmal im Jahr für mehrere Wochen in den Urlaub fährt, für den lohnt sich das kaum. Dann mieten Camper sich lieber ihr Gefährt. Das kostet je nach Reisezeit und Reisemobil-Typ in der Regel zwischen 80 und 160 Euro pro Tag.

Europas größte Reisemobilvermietung McRent hat beispielsweise rund 2.600 Reisemobile im Bestand. Im Jahr 2016 gab es etwa 21.600 Vermietungen. Aktuell sind Anmietungen an 27 Stationen in Deutschland möglich sowie an weiteren 48 Mietstationen in England, Estland, Frankreich, Finnland, Italien, Irland, Island, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Schottland, Schweden, der Schweiz und Spanien möglich. Da bleiben kaum Reiseziele offen.

Für die erste Reise sollten Urlauber ohnehin besser mieten – so findet man heraus, ob das Reisen im Wohnmobil wirklich das Richtige für einen ist. Kommt man begeistert zur Erkenntnis, dass man künftig nur noch mit Wohnmobil urlauben will, sollte man sich ausrechnen: Wie oft verreist man im Jahr, und was kostet dafür auf lange Sicht die Miete?

Martin Zöllner ADAC nennt folgende Faustregel: Damit sich ein Kauf rentiert, sollte man sechs Wochen im Jahr mit seinem Reisemobil unterwegs sein. "Für viele Camper spielt die Rentabilität aber keine Rolle", sagt er. Für sie ist es Hobby und Lebenstraum gleichermaßen. Andererseits gebe es auch Menschen, die immer wieder nur ein Reisemobil mieten, weil sie sich nicht binden wollen oder nicht wissen, wo sie es nach den Urlaub unterstellen sollen.

 

Weitere Informationen zum Mieten unten www.mcrent.de

RP Digital ist weder für den Inhalt der Anzeige noch für ggf. angebotene Produkte verantwortlich.