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Düsseldorf-Süd
CDU stimmt gegen Wohnhaus an der Leverkuser Straße

Düsseldorf-Süd. Ohne Gegenstimme ließen die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) 9 in ihrer jüngsten Sitzung einen Bauantrag passieren, der an der Oerschbachstraße gegenüber von Ikea ein neues Fast-Food-Restaurant samt Tankstelle vorsieht. Der Burgerbrater soll neben einem Drive-in-Schalter einen Gastraum in der Größe von 100 Quadratmeter erhalten.

Mit neun (CDU und Grüne) zu sieben Stimmen gab es aber für eine Bauvoranfrage für ein Wohnhaus mit 22 Wohnungen an der Leverkuser Straße keine Zustimmung. "Wir sehen einen viergeschossigen Neubau zwischen der Leverkusener und Küppersteger Straße kritisch", sagt der Vorsitzende der CDU Wersten, Ratsherr Peter Blumenrath. "Das Bauvorhaben ist aus unserer Sicht städtebaulich nicht vertretbar. Es ist zwar nachvollziehbar, dass alle Bauherren Baurecht schaffen und nutzen wollen; wir halten jedoch die Prüfung der Stadt für unzureichend und im Ergebnis für falsch", führt Blumenrath in einer Pressemitteilung weiter aus.

Auch CDU-Bezirksvertreter Klaus Ringleb kritisiert das geplante Bauvorhaben: "Die Stadt prüft Bauanträge nicht mehr auf Qualität, sondern ausschließlich auf Quantität. Seit vielen Jahren kämpfen wir für eine Aufwertung unserer Stadtteile und haben mit dem Projekt "Soziale Stadt" viel für Wersten und Holthausen erreicht. Die Neubauten an der Langenfelder Straße stoßen in die geplante Richtung und gewinnen unsere Zustimmung. Eine weitere Verdichtung im Bereich der bereits vorhanden achtgeschossigen Bebauung lehnen wir jedoch ab und verstehen nicht, warum die Stadt diese massive Verdichtung für vertretbar hält."

(rö)
 
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