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Nacht der Museen in Düsseldorf
Chance auf ein Selfie mit Goethe im Museum

Düsseldorf: Impressionen von der "Nacht der Museen" 2014
Düsseldorf: Impressionen von der "Nacht der Museen" 2014 FOTO: Holger Lodahl
Düsseldorf. Am Samstag lädt Düsseldorf wieder zur "Nacht der Museen" ein. Zahlreiche Museen in der Stadt öffnen zwischen 19  und zwei Uhr früh am Sonntagmorgen ihre Türen. 25.000 Besucher werden erwartet. Von Thomas Hag

Wer zu den erwarteten 25.000 Besuchern zählt, die heute die Düsseldorfer Nacht der Museen erkunden, sollte sich auf alle Fälle mit einem Programmheft auf die Reise machen. Denn bei 40 teilnehmenden Museen, Galerien und Off-Räumen kann ein guter Plan äußerst hilfreich sein. Den kann man zwischen 18 und 24 Uhr auch am Infostand am Grabbeplatz bekommen. Dort fahren die Shuttle-Busse ab, die auch entlegene Standorte wie das Schloss Benrath erreichen.

In der Bilderstrecke sehen Sie Eindrücke von der Nacht der Museen 2014.

Bei wahrscheinlich gutem Wetter ist vieles zu Fuß erreichbar, wie das K 20 mit den Werken Günther Ueckers und die gegenüberliegende Kunsthalle, die in "Real Humans" multimediale Arbeiten dreier junger amerikanischer Künstler zeigt. Dort gibt es im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Führungen durch die sehenswerte Ausstellung "Mechanically Yours" von Anna Franceschini.

Viele Kunstfreunde dürfte es auch ins NRW-Forum im Ehrenhof ziehen, wo der neue künstlerische Leiter Alain Bieber mit der ebenso neuen Veranstaltungsreihe "1UP - Das Live Magazin für Ideen" startet. Passanten können das Geschehen über eine Videoprojektion von außen verfolgen. Neues auch im Heine-Institut: Nach längerer Renovierungspause ist nun auch wieder der Lesesaal zugänglich. Die nächtliche Performance "Sonderbare Museumsbesuche" mit Claudia Hübbecker vom Düsseldorfer Schauspielhaus klingt passend. Wer sein Schauspiel-Talent erproben möchte, kann im Theatermuseum als Hamlet die Bühne besteigen. Und im Goethe-Museum kann man ein "Selfie" von sich und der Lebendmaske des Dichters machen.

Wer eine Stunde Zeit hat, kann sich um 20 Uhr in den FFT Kammerspielen das neue, sehr empfehlenswerte Stück von "half past selber schuld", "Pinocchio Sanchez", anschauen. Der Filmemacher Wim Wenders zeigt im Museum Kunstpalast Fotografien. Wenn man Glück hat, begegnet man dem Regisseur von "Paris, Texas" dort auch persönlich.

Und weil Musik und Party zur Kunstnacht gehören, kann man den langen Abend bis in die Morgenstunden im Quartier Bohème, im WP 8 oder im Boui Boui Bilk ausklingen lassen.

Heute, 19 Uhr bis zwei Uhr morgens; das Ticket für 14 Euro berechtigt zum Besuch aller beteiligten Veranstaltungsorte. Besitzer der Art Card haben freien Eintritt. Shuttle-Service vom Grabbeplatz. Programmheft: in allen Häusern und am Infostand Grabbeplatz. Hotline: 0211 8999555

Quelle: RP
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