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Düsseldorf
Demo, Fußball, Frühlingsfest: Die Polizei hatte viel zu tun

Düsseldorf. Als sich am Sonntag am frühen Abend rund 100 Kurden anlässlich des Frühlings- und Neujahrsfestes zu einem Umzug vom DGB-Haus zum Johannes-Rau-Platz trafen, war das für die Polizei der letzte Großeinsatz an einem arbeitsreichen Wochenende. Das hatte den Beamten unter anderem der Spielplan des DFB eingebrockt.

Fortuna empfing nämlich am Samstag nicht nur den Kaiserslauterner FC, sondern in der Regionalliga auch Rot-Weiß Essen. Beide Begegnungen sind als sicherheitsrelevant eingestuft und erforderten hohe Polizeipräsenz. Bereits bei der Anreise hatten Fans aus Kaiserslautern im Düsseldorfer Hauptbahnhof randaliert, waren aber von der Bundespolizei schnell beruhigt worden. Auf der Rückfahrt beschäftigten die Randalierer dann die Kölner Polizei. Die Partie gegen Essen blieb dagegen aus polizeilicher Sicht unauffällig.

Die Landespolizei hatte unterdessen neben den beide Fußball-Einsätzen auch noch eine Kundgebung der rechtspopulistischen Republikaner sowie eine nicht angemeldete Gegendemonstration zu betreuen und deshalb die Düsseldorfer Hundertschaft durch Bereitschaftspolizei aus dem Umland verstärkt.

Die Demonstrationen in Oberbilk verliefen weitgehend friedlich. Ein Gegendemonstrant wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen, nachdem er ein Fahrzeug der Republikaner beschädigt haben soll. Unter den rund 30 Anhängern der Rechtspopulisten waren mehrere Personen, gegen die nach Informationen unserer Zeitung im Zusammenhang mit gewalttätigen Ausschreitungen bei früheren Demonstrationen in Garath ermittelt wird. Während eines kurzen Demonstrationszugs der Republikaner vom Oberbilker Markt zum Worringer Platz wurde die Kölner Straße in diesem Bereich gesperrt. An einer Sitzblockade durch Gegendemonstranten zogen die Rep-Anhänger ohne Zwischenfälle vorbei.

(sg)
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