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Kolumne Kommen Und Gehen
Die doppelte Patisserie de Tanger

Düsseldorf. An der Graf-Adolf-Straße hat Saloua Manqad ihr zweites Geschäft eröffnet. Von Semiha Ünlü

Stadtmitte Die Graf-Adolf-Straße entwickelt sich immer mehr zu einer Meile für orientalische Backwaren. Neben türkischen Cafés und Konditoreien wie dem "Damla" oder "Güllüoglu", dem größten und traditionsreichsten türkischen Baklava-Hersteller (gegründet 1871) mit Filialen auch in den USA, hat nun auch Saloua Manqad den Standort in Stadtmitte für sich entdeckt.

An der Ellerstraße betreibt Manqad bereits seit mehreren Jahren ihre "Patisserie de Tanger", ist mit ihren Törtchen, Keksen, aber auch herzhaft gefüllten Teigtaschen nicht nur bei den benachbarten Schülern des Lessing-Gymnasiums beliebt. Von ihrem Standort in dem überwiegend marokkanisch bewohnten Teil Oberbilks hat sie sich in den vergangenen Jahren ein dichtes Vertriebsnetz - auch ins Ausland - aufgebaut. Nun hat sie eine Filiale in der Stadtmitte geöffnet.

Das Café an der Graf-Adolf-Straße 23 ist elegant eingerichtet: An der Decke hängt ein opulenter Kronleuchter, in den weißen Vitrinen liegen zum Beispiel marokkanische Kochbücher. Viel Platz gibt es - im Gegensatz zur fast reinen Verkaufsstube in Oberbilk - für die Präsentation der marokkanischen Köstlichkeiten wie Obst-Törtchen und herzhaften Teigtaschen und -schnecken, zum Beispiel mit Spinat oder Rindergehacktem gefüllt.

Die Vitrine im Eingangsbereich ist den süßen Backwaren vorbehalten, im hinteren Teil des Geschäfts gibt es auch Herzhaftes. Zu den orientalischen Köstlichkeiten kann man sich das marokkanische Nationalgetränk Tee dazu bestellen - zum Beispiel Früchtetee mit Zitronen- oder Orangengeschmack.

Am Standort an der Ellerstraße, wo die Backstube für das Gebäck untergebracht ist, ist der Platz vergleichsweise klein, an der Graf-Adolf-Straße gibt es nun viele Sitzmöglichkeiten für die Gäste und damit eine höhere Aufenthaltsqualität.

Das Handwerk gelernt hat Saloua Manqad übrigens bei ihrer Mutter. Ihr Geschäft hat sie nach der Hafenstadt Tanger benannt, weil ihre Eltern von dort stammen, aber auch weil die Metropole für eine kulturelle und religiöse Weltoffenheit stehe.

ÖFFNUNGSZEITEN DER PATISSERIE DE TANGER: MONTAGS BIS SONNTAGS VON 10 BIS 22 UHR.

Quelle: RP
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