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Düsseldorf
Die Kö blüht im Süden und im Norden auf

Düsseldorf: Die Kö blüht im Süden und im Norden auf
Das Kö-Gärtchen am Südende des Boulevards ist für 30.000 Euro wiederhergestellt worden. FOTO: Bretz Andreas
Düsseldorf. Kö-Gärtchen und Corneliusplatz sind bepflanzt. Anlieger nennen moderne Bank am Nordende "eine Verschandelung".

90 Jahre alt ist das Kö-Gärtchen mit der Statue der Kugelspielerin am Südende der Königsallee. Jetzt ist das gärtnerische Kleinod wiederhergestellt worden. 25.000 Euro hat die Stadt dafür ausgegeben, die Kö-Anlieger schossen 5000 Euro zu. Die Anlage, von den Düsseldorfern gerne für eine kleine Pause angesteuert, ist schmuck: Auf den Mauern gibt es nun neue Holzsitzauflagen, 20 fehlende oder stark beschädigte Mauerabdeckungen wurden hergestellt. Die Mauern rahmen die abgesenkte Rasenfläche ein. Die acht Bänke wurden mit neuen Holzlatten versehen, nach Sturm Ela gibt es nach gartendenkmalpflegerischen Gesichtspunkten ausgesuchte neue Gehölze und Stauden. Die Frühjahrsbepflanzung rund um die Kugelspielerin besteht aus Tulpen, Bellis, Hornveilchen, Goldlack und Gänseblümchen. Eine Pracht, die ähnlich am Nordende der Kö auf dem Corneliusplatz zu sehen ist.

Dort entzündet sich wieder Streit. Peter Wienen, Chef der IG Kö, wetterte gestern über "die Verschandelung" durch eine geplante Betonbank mit Holzauflage. Am Corneliusplatz dürften nur Bänke im alten Kö-Stil stehen, dies sei mit der Stadt vereinbart. Dies wies der beauftragte Fach-Ingenieur zurück, die Betonbank an der Theodor-Körner-Straße stehe im Plan, der auch den Kö-Anliegern bekannt sei. Laut Baudezernentin Cornelia Zuschke muss diese Bank dort stehen, weil in ihr Lüftungstechnik für Technikräume der neuen U-Bahn verborgen sei.

(ujr)
 
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