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Die Parkplätze reichen nicht

Düsseldorf. uwe-jens.ruhnau @rheinische-post.de

Den Umstieg auf Bahn und Bus sowie Fahrrad sollte man nicht mit der Brechstange erzwingen. Einfach nicht genug Parkplätze anzubieten, ist ein ignorantes Mittel und verprellt die Menschen. Auch im Rathaus sind deswegen nicht alle glücklich mit dem Umstand, dass man vor einigen Jahren an der Toulouser Allee umgeplant und aus Bürohochhäusern Wohntürme gemacht hat. Zweifelsohne werden die Wohnungen gebraucht, aber die Infrastruktur ist eben nicht in Gänze mitgewachsen. Das verursacht Probleme. Fakt ist, dass Pempelfort ein hochverdichtetes Wohn- und Ausgehviertel ist. Nun kommen im Quartier Central noch einmal mehr als 1000 Bewohner hinzu. Menschen, die ebenfalls ausgehen, einkaufen und Besuch bekommen - Dinge, die bei einer Büronutzung nicht in diesem Maße anfallen. Es gibt folglich auch einen Mehrbedarf an Parkplätzen im öffentlichen Raum. Verkehrsanforderungen zu vernachlässigen, ist schlechte Düsseldorfer Tradition - so war es schon beim Medienhafen.

Quelle: RP
 
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