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Düsseldorf-Süd
Die Süd-Vereine feierten kräftig mit

Düsseldorf-Süd. Beim Rosensonntagszug waren die Karnevalsvereine aus dem Düsseldorfer Süden mit vielen Mitgliedern unterwegs und sorgten mit ihren bunten Mottowagen und Fußtruppen für gute Stimmung bei den Jecken am Straßenrand. Von Maximilian Krone (Text) und Günter von Ameln (Fotos)

Besser hätte das Wetter bei der Wiederholung des Rosenmontagszuges nicht sein können. Die Sonne schien den gesamten Tag und tauchte die vielen karnevalistischen Fußgruppen und jecken Wagen in bestes Licht. Dementsprechend war auch die Stimmung bei den Mitgliedern der Karnevalsvereine, als auch bei den Jecken am Straßenrand. Aus dem Düsseldorfer Süden waren - wie schon zum ursprünglichen Termin geplant - alle Vereine beim Rosensonntagszug dabei.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgten dabei die Benrather Schlossnarren. Nicht nur, dass ihr Wagen komplett in dem für das Benrather Schloss und den Verein typischen Rosa angemalt war, sondern auch wegen des eigenen Mottos. Denn während Düsseldorf scharf wie Mostert war, bat Benrath zum Dessert. Und so standen Schlossnarren-Präsident Jochen Scharf, das Schlossgrafenpaar Tatjana Klauke und Marc André Terveer und weitere Mitglieder dann auch mottogemäß auf einem Wagen in Form einer großen rosafarbenen Torte.

Nicht nur optisch, sondern auch akustisch sorgten die Reisholzer Quatschköpp für beste Unterhaltung unter den Jecken. Denn sie wurden auf dem Zug von den "SchussaGugga", einer Gruppe von Guggenmusikern aus der Nähe von Ravensburg begleitet, die die Karnevalisten mit ihren Instrumenten vielfach zum Mittanzen und Mitschunkeln animierten. Im Gegensatz zu den Schlossnarren stand bei den Quatschköpp aber das Düsseldorfer Motto im Fokus. So zierten den Wagen, auf dem die Karnevalisten in bunten Clownskostümen unterwegs waren, große Löffel mit rheinischem Mostert.

Beschaulicher, aber nicht weniger jeck, ging es bei den Müllejecke zu. Die Urdenbacher waren eine der ersten Süd-Vereine im Zoch und sorgten gut gelaunt für den ein oder anderen Kamelleregen. Auch sie waren mit einem kleinen Wagen unterwegs, auf dem sich zahlreiche Mitglieder des Vereins tummelten, denen die Fahrt sichtlich Freude bereitete.

Lokalpolitisch ging es bei den Räbbelche zu. Mit ihrem Wagen erinnerten die Karnevalisten aus Holthausen Oberbürgermeister Thomas Geisel an sein Versprechen, im Stadtteil eine Mehrzweckhalle zu bauen. So zierte Geisel dann auch auf der Halle thronend den Wagen, in einer Hand eine Kelle Mörtel, in der anderen eine Tube Senf; denn schließlich wollten auch die Räbbelche das diesjährige Karnevalsmotto umsetzen. Genau wie die Karnevalsgesellschaft Knaasköpp aus Wersten. Scharf wie Mostert war auch dort Programm. Senflöffel fand man dort jedoch weniger, denn die Front zierte Frau Merkel mit einem nicht funktionierenden Sturmgewehr.

Von der Rückrufaktion der Firma Mars war keiner der Karnevalsgruppen aus dem Süden betroffen, da sie ausschließlich andere Süßigkeiten in die Menge warfen.

Quelle: RP
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