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Düsseldorf
Die U79 soll abends häufiger fahren

Düsseldorf. Stimmt der OVA zu, soll die Linie schon ab Sommer bis 21 Uhr zwischen Hauptbahnhof und Wittlaer im Zehn-Minuten-Takt verkehren.

Vor einigen Wochen hat der Ordnungs- und Verkehrsausschuss (OVA) eine Intensivierung des Taktangebots auf zahlreichen Stadtbahnlinien ab Sommer 2018 beschlossen. Dabei war aber die U79 nicht berücksichtigt worden, die bislang ab 19 Uhr nur noch alle 15 Minuten fährt. Das war unter anderem von Ratsherr Christian Rütz (CDU), der beratend in der Bezirksvertretung 5 tätig ist, bemängelt worden, der auch kritisierte, dass die Bezirksvertretungen nicht an den Konzepten beteiligt wurden. Der OVA hat deshalb Verwaltung und Rheinbahn um eine Prüfung der Taktverdichtung aufgefordert.

Das Ergebnis fiel positiv aus. Stimmt der OVA in seiner nächsten Sitzung am 11. April zu, soll schon ab Sommer die U79 bis 21 Uhr zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Wittlaer im Zehn-Minuten-Takt verkehren. Durch die Überlagerung der Linien U78 und U79 wird der Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Freiligrathplatz sogar in dieser Zeit dann im Fünf-Minuten-Takt bedient. "Da viele Menschen länger arbeiten müssen oder bis zum Geschäftsschluss gegen 20 Uhr in der Innenstadt bleiben, ist ein verlässlicher Zehn-Minuten-Takt bis 21 Uhr wichtig für einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr", sagt Rütz. In der Folge gelte es noch, die Busanschlüsse am Klemensplatz, falls das notwendig sei, dem neuen Takt anzupassen.

Rütz will im OVA auch klären lassen, ob die Taktverdichtung auf der U79 auch den Südast zwischen Uni-Ost und Hauptbahnhof umfasst. "Das geht aus der Vorlage der Verwaltung nicht eindeutig hervor." Aus Sicht von Rütz wäre das aber wegen der auf dem Campus stattfindenden Vorlesungen am Abend und zur besseren Anbindung Werstens und Oberbilks sowie des Gerichtszentrums am Oberbilker Markt ebenfalls wünschenswert.

Die Stadtbahn U79 war in der Vergangenheit immer wieder Thema in der Bezirksvertretung 5, da es auf ihrer Strecke besonders in den Morgenstunden häufig zu Verspätungen und Überfüllungen der Wagen kommt. Zahlreiche Anträge haben deshalb die Bezirkspolitiker an die Verwaltung gestellt, damit die Rheinbahn eine Verdichtung der Taktzeiten auch zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen vornimmt. Damit es weniger Verspätungen auf der Linie gibt, sollen nun in diesem Jahr sieben Ampeln auf dem Linienweg eine Schaltung erhalten, die die Straßenbahn bevorzugt.

(brab)
 
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