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Die Vielfalt erhalten

Burger gehen immer noch, klar, aber die Zahl der auf die Bulettenbrötchen spezialisierten Restaurants steigt langsamer. Dagegen eröffnen immer mehr Steakhäuser, gern mit Namen, die nach Wildem Westen und frisch erlegtem Rind klingen, "Longhorn" etwa oder "Classic Western". Mancher sorgt sich, dass die Gastronomieszene ins nächste Extrem kippt, womöglich eintönig wird. Das ist aber unberechtigt - denn nach wie vor ist das Angebot riesig und wandelt sich stetig. Auch zehn Steakhäuser mehr sind also in Ordnung, denn wenn die Düsseldorfer kein Fleisch mehr sehen können, werden die Läden das schnell spüren.

Freunde der Vielfalt könnten sich eher sorgen, dass inzwischen viele neue Restaurants - von der Trattoria übers Steakhaus bis zum Burgerbrater - Filialen von Ketten sind, die wenig Individualität und kaum echtes Düsseldorf-Gefühl bieten. Zwar stehen sie oft für (mindestens) solide Qualität, doch echte Gastlichkeit fehlt dafür häufig. Wer echte Vielfalt will, sollte also hoffen, dass Vermieter wieder öfter Wirten ohne große Kette im Rücken eine Chance geben.

Quelle: RP
 
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