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Düsseldorf
Dolmetscherin darf nicht mehr in die Justiz-Tiefgarage

Düsseldorf. Mit einem Hausverbot für die Tiefgarage am Oberbilker Justizzentrum wurde gestern eine Dolmetscherin belegt.

Die Übersetzerin für die französische, arabische und türkische Sprache gab zu, ihren Kleinwagen mehrfach auf markierten Sperrflächen in der Tiefgarage von Amts- und Landgericht geparkt zu haben. Aber angeblich nur, weil sie nach auswärtigen Gerichtsterminen und unter Zeitdruck die nächstbeste Gelegenheit genutzt habe, um dann Prozesstermine als Dolmetscherin noch wahrnehmen zu können. Um Richter nicht warten zu lassen, habe sie den Standplatz für ihr Auto nicht sorgfältig genug ausgewählt, sondern ihren Wagen "irgendwo" abgestellt.

Da die Tiefgarage nicht vom Gericht betrieben wird, sondern von einer justizfremden Firma, erhielt die Wildparkerin nach zwei Verwarnungen von einem Angestellten des Garagenbetreibers gestern die Rote Karte. Dabei hatte sie diesmal angeblich einen regulären Stellplatz genutzt. Das Garagenverbot will sie jetzt aber einhalten.

(wuk)
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