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Düsseldorf
Ablehnung von Zirkussen mit Wildtieren wird begrüßt

Düsseldorf. Ein großes und mehrheitlich positives Echo hat der Beschluss des Umweltausschusses gefunden, Zirkussen keine Plätze zu vermieten, wenn sie Nummern mit Tigern, Löwen oder anderen Wildtieren im Programm haben.

Den Artikel auf der Facebook-Seite RP Düsseldorf kommentierten bis zum Freitagabend gut 80 Leser, rund 1600 drückten den "Gefällt-mir-Knopf", und mehr als 350 teilten die Geschichte.

Die beiden häufigsten Formulierungen in den Kommentaren lauteten "Ja!" und "Endlich". Es sei gegen die Natur der Tiere, in Käfige gesperrt und für Vorführungen dressiert zu werden.

Jede Art von Belustigung der Menschen auf Kosten von Tieren solle verboten werden, argumentierten die Befürworter der Entscheidung. Entsprechend groß fällt bei diesen Teilnehmern der Debatte das Lob für die Politiker aus ("Beste Entscheidung seit dem Ok für Rheinuferpromenade"), die Leser wünschen sich mehr Kommunen, die so entscheiden. Einige von ihnen kritisierten allerdings den Beschluss des Umweltausschusses als nicht weitreichend genug. So seien Lamas, Zebras, Papageien oder Hunde weiterhin zugelassen.

Die Gegner der Entscheidung argumentieren in ihren Beiträgen, dass damit die ohnehin schon schwierige Zukunft der Zirkusse noch gefährdeter werde. Ein Nutzer erklärt, Zirkusse mit Tieren seien das Normalste von der Welt. Er spricht von einem Sieg "autoritärer Tierrechtsideologen", die sich nicht mit den Fakten auseinandersetzen wollten.

 

(hdf)
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