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Düsseldorf. Er trägt einen berühmt-berüchtigten Namen, den er mehr als Chance begreift denn als Bürde: David Achenbach (30) ist schon länger in der Kunstbranche unterwegs und will nun mit einer Galerie in Düsseldorf richtig durchstarten. Zu seinem wegen Kunstbetrugs verurteilten Vater Helge Achenbach pflegt er ein gutes Verhältnis, wie er sagt. Es habe auch viel Positives und Sinnvolles von ihm gelernt und Dinge erlebt, die ihn bis heute beeindrucken: "Ich kann mich noch gut an einen Besuch im Atelier von Jörg Immendorff erinnern, da war ich sechs, und der Geruch der Farben ist mir bis heute präsent.

" Seine große Liebe gilt der Kunst, seine zweite große Liebe gilt seiner Lebensgefährtin und Geschäftspartnerin Anna Hagemeier (26). Gestern Abend eröffneten sie ihre gemeinsame und nach ihnen beiden benannte Galerie am Kennedydamm 1 in einem hübschen, denkmalgeschützten Haus. Gut 100 Kunstinteressierte kamen und sahen zur Premiere Werke von Joseph Beuys, Ina Gerken, Imi Knoebel oder Jack Otway. "Instant Karma" - so lautet der Titel der Schau, den nach Wunsch der beiden Initiatoren am besten jeder Betrachter für sich selbst entschlüsseln soll.

Kennengelernt hat David Achenbach Anna Hagemeier übrigens schon vor 20 Jahren. "Sie drückte mit meinem jüngeren Bruder Jonas die Schulbank", erzählt Achenbach. Die Weichen stehen auf Neubeginn bei David Achenbach: Seine Kunstberatung hat er aufgegeben. Er will sich voll und ganz der neuen Galerie widmen. Nach drei Jahren mit Kunstprojekten in Wuppertal sei er außerdem glücklich, in die Landeshauptstadt zurückzukehren. "Anna und ich sind Düsseldorfer, es ist unsere Heimat, und die Galerie war lange unser Traum.

" Brigitte Pavetic

Quelle: RP
 
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