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Düsseldorf. Bis zur Sommerpause soll die neue Landesregierung für NRW stehen. Die Beteiligten wollen zeigen, dass es mit CDU und FDP wirklich vorwärts geht und das größte Bundesland zukunftsfähiger wird. Natürlich spielt beim verabredeten Fahrplan auch die Bundestagswahl im September eine Rolle. Wenn die Parteien rasch zusammenfinden und erste Maßnahmen umsetzen, kann dies auch Signale für Berlin aussenden.

Das ist den Teilnehmern der Verhandlungsrunden bewusst. Auch aus Düsseldorf sind Politiker dabei. Für die FDP an oberster Stelle Christian Lindner sowie Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die in der Arbeitsgruppe Kommunales mit am Tisch sitzt.

Bei der CDU kommt Peter Preuß, der altgediente Landtagsabgeordnete aus dem Düsseldorfer Süden, zum Zuge. Er hatte wegen seines schlechten Listenplatzes schon mit einem Ende seiner Landtagslaufbahn gerechnet, hat es dann aber doch direkt ins Parlament geschafft. Düsseldorfs CDU-Vorsitzender Thomas Jarzombek leitet als einziger Bundespolitiker eine Arbeitsgruppe - nämlich jene zur Digitalisierung, dafür ist er auch in Berlin zuständig. Die AG hat schon jetzt Karriere gemacht. Zunächst sollte sie eine Untergruppe der AG Wirtschaft sein, ist aber jetzt ebenfalls breiter besetzt, außerdem wird direkt an die Hauptrunde mit Armin Laschet (CDU) und Lindner berichtet. Wie wichtig die dort diskutierten Fragen sind, hat Lindner im Gespräch mit unserer Redaktion klargemacht: Die FDP hätte gerne ein Ministerium für Digitalisierung. Für Jarzombek täte es erstmal auch ein Staatssekretär, "es kommt auf die Aufgabenfülle" an. Und er selbst als Minister? Da ist Jarzombek vornehm zurückhaltend - ihm macht die Bundespolitik ziemlich Spaß. Uwe-Jens Ruhnau

Quelle: RP
 
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