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Düsseldorf. Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) wird sich gefreut haben, nach dem unangenehmen Landtagswahlergebnis noch einmal dem schönen Teil seines Jobs frönen zu dürfen. Bei einem Termin an der Völklinger Straße, bei dem Parteifreundin und Gründezernentin Helga Stulgies aktuelle Zahlen zur Wiederaufforstung nach Ela präsentierte, durfte Remmel einen neugepflanzten Baum wässern. Der scheidende Minister kam auch, um daran zu erinnern, dass nicht nur die Stadt und ihre Bewohner, sondern auch das Land nach Ela bezahlt haben.

Angesichts der Lücken in der Platanenallee an der Völklinger Straße sagte Remmel, dass er "die Bilder wieder im Kopf" habe, die sich ihm am Tag nach dem Sturm im Jahr 2014 einbrannten. Er habe das Ministerium damals aufgrund der umgestürzten Bäume nicht erreichen können. Die Spenden danach hätten gezeigt, dass die Stadtbäume den Bürgern am Herzen lägen: 580.000 Euro hätten sie in den ersten fünf Monaten gespendet. Noch einmal so viel habe das Land seinerzeit aus seinem Haushalt dazugegeben. Mit dem schönen Ergebnis, dass unter anderem die Allee an der Völklinger Straße um 92 Bäume reicher ist und damit - zumindest in 20 oder 25 Jahren - wieder komplett aussieht. "Die Wunden sind teilweise wieder verheilt", sagte Remmel, sprach dem Gartenamt, dessen Mitarbeitern und den Bürgern seinen Dank aus und leerte die Gießkanne.

Auch Dezernentin Stulgies lobte, was sie konnte, ließ dann aber aufhorchen. Denn anders als Gartenamtsleiterin Doris Törkel nannte sie als spätesten Abschlusstermin des Ela-Wiederaufbaus nicht das Jahr 2020: "Wir haben die Hoffnung, bis 2021 fertig zu werden", die Sanierung des Rheinparks könne allerdings sogar noch bis zum darauffolgenden Jahr dauern.

Quelle: RP
 
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