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FOTO: Bretz Andreas
Düsseldorf. Wie auf der linken Seite der Politik zurzeit üblich, wurde DGB-Chefin Sigrid Wolf jetzt mit einem klaren Votum wieder an die Spitze der Düsseldorfer Sektion des Deutschen Gewerkschaftsbundes gewählt: Sie erhielt 100 Prozent aller Stimmen. Im Jahre 2013 trat sie in dieser Funktion die Nachfolge von Klaus Reuter an, jetzt kann sie für vier Jahre weiter im Amt bleiben und an der Einheit der acht Einzelgewerkschaften arbeiten, die unter dem Dach des DGB zusammengeschlossen sind.

Wolf ist ein typisches Gewächs der organisierten Arbeiterbewegung. Nach dem Studium der Politik und Soziologie arbeitete sie lange als Referentin für die SPD, zunächst im Bundestag, dann im Magdeburger Landtag. Nach Stationen als Pressesprecher von SPD-Ministern kam sie Ende der 1990er Jahre zum DGB. Die verheiratete Mutter zweier Kinder hat sich für ihre Amtszeit viel vorgenommen. "Wir wollen die verbindliche Zusage und Errichtung eines Azubiwohnheims in Düsseldorf.

Außerdem werden wir uns auf Landesebene für eine Verbesserung der Verkehrs- und Infrastruktur und des öffentlichen Nahverkehrs in der Landeshauptstadt einsetzen", so die neugewählte Vorsitzende. Ein weiterer Schwerpunkt für den DGB vor Ort sei die Integration von Geflüchteten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Zu Stellvertretern wurden Stephanie Peifer, Geschäftsführerin Verdi, und Torsten Gebehart, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten gewählt.

Des Weiteren besteht der Vorstand aus: Edgar Topsch (IG BCE), Thomas Apel (EVG), Holger Hoever (GdP), Sylvia Burkert (GEW), Doris Jetten (IG BAU), Nihat Öztürk (IG Metall) und Valerie Goudarzi (Jugend). Thorsten Breitkopf

Quelle: RP
 
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