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Düsseldorf. Nächste Ausfahrt Köln: Nach Stephan Keller und Andrea Blome wechselt nun erneut ein Mitarbeiter der Düsseldorfer Stadtverwaltung in die südliche Nachbarstadt. Während Düsseldorfs ehemaliger Verkehrsdezernent Keller auf der obersten Sprosse der kommunalen Verwaltungskarriere angekommen ist und jetzt Kölner Stadtdirektor ist, amtiert Blome dort als Verkehrsdezernentin. Dritter im Bunde ist nun Stephan Glaremin. Der 42-Jährige übernimmt die Leitung des Kölner Jugendamtes, das größte Amt der Stadt. Es zählt mit 5200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern halb so viel Menschen wie die komplette Düsseldorfer Stadtverwaltung. Das hat vor allem mit den mehr als 200 Kitas zu tun. Düsseldorf hat die Hälfte, deswegen zählt das Jugendamt hier auch "nur" 2200 Köpfe.

Es sei "ein cooler Schritt und eine große Herausforderung", sagt Glaremin, der vor Großprojekten keine Scheu hat. Der Jurist, heute Chef der Abteilung für Kinder- und Jugendförderung, ist in seine Aufgaben hineingewachsen. Dies auch durch ehrenamtliche Tätigkeiten. Er war Stadtvorsitzender des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ) und des Düsseldorfer Jugendrings. Nach dem Studium arbeitete er hauptamtlich beim BDKJ und war im Erzbistum Abteilungsleiter für die Unterbringung und Onlineregistrierung beim Weltjugendtag. 2005 wechselte Glaremin zur Düsseldorfer Stadtverwaltung, wo er für 370 Beschäftigte verantwortlich ist. Der Vater dreier Kinder, geboren in Flehe, lebt mit seiner Familie heute in Benrath. Das wird sich nicht ändern. Die Anfahrtzeit zum Kölner Jugendamt mit dem Regionalexpress dauert ebenso 40 Minuten wie heute die Bahnfahrt von Benrath zum Bertha-von-Suttner-Platz. Uwe-Jens Ruhnau

Quelle: RP
 
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