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FOTO: Michael Szabo UKJ
Düsseldorf. Ein guter Arbeitgeber sei das Universitätsklinikum Düsseldorf schon jetzt, sagt dessen neuer Personaldezernent Thorsten Münse. Aber um es auch angesichts des demografischen Wandels zukunftsfest zu machen, gebe es noch manches zu verbessern. Das will der 41-Jährige nun angehen, der im April vom Universitätsklinikum Jena nach Düsseldorf wechselte und jetzt auch zum stellvertretenden Kaufmännischen Direktor gewählt wurde.

"Es gibt bei uns bisher noch nicht einmal eine elektronische Personalakte", sagt Münse - und auch andere elektronische Services fehlten, die es Arbeitnehmern etwa ermöglichen, selbstständig und unkompliziert Urlaubsanträge zu stellen.

Dinge, die aus seiner Sicht bei einem so großen Arbeitgeber mit rund 5000 Mitarbeitern selbstverständlich sein sollten. Und die von Bedeutung sein können, wenn potenzielle neue Mitarbeiter neben dem Geld auch auf die Rahmenbedingungen ihrer Arbeitsstelle schauen: "Wir stehen in einem Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte und müssen uns da positionieren", betont Münse. Um gute Kräfte zu gewinnen - etwa im Pflegebereich - müsse man auch als Arbeitgeber eine Marke entwickeln und attraktiv für die potenziellen Mitarbeiter werden. "Im Bereich Recruitment wollen wir auf jeden Fall nachlegen."

Auf seine neue Aufgabe freut sich der studierte Jurist aber auch deshalb, weil er sie in seiner Heimat angehen kann: Münse kommt ursprünglich aus Düsseldorf und kann nun wieder seiner Leidenschaft für die Fortuna ohne lange Anfahrtswege nachgehen. "Vorher musste ich schonmal 500 Kilometer zu einem Heimspiel fahren." Seine Familie - Münse ist verheiratet und hat vier Kinder - wohnt allerdings momentan weiter in Thüringen. Was dem Wochenendpendler aber jüngst beim Auswärtsspiel gegen Aue auch wieder zugute kam.

Nicole Lange

Quelle: RP
 
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