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FOTO: Hans-Juergen Bauer
Düsseldorf. Rektor ist er aus Leidenschaft, und wer wie er für seine Arbeit brennt, will auch in den großen Ferien wissen, was auf ihn im neuen Schuljahr zukommt. Und so sitzt der Leiter der Gemeinschaftshauptschule Bernburger Straße jeden Montag an seinem Schreibtisch, sichtet E-Mails auch an den anderen Tagen und hat bereits eine Woche lang am neuen Stundenplan gebastelt. "Der ist fast fertig, nur bei drei Stunden hakt es noch", sagt der 64-jährige Pädagoge. Dabei gehe es um den Mathe-Unterricht in der siebten und in der neunten Klasse. "Aber das kriegen wir schon hin", ist der Lehrer, der seit zwei Jahrzehnten an der Bernburger Straße unterrichtet, sicher. Die Vorstellung mancher Menschen, Lehrer könnten im Sommer sechs volle Wochen lang die Beine hochlegen, findet er "amüsant". Denn nicht nur der Stundenplan müsse weit vor Ferienende fertig sein. Auch andere Dinge stünden auf der Agenda. So laufe vier Wochen nach Ferienbeginn die Frist für Widersprüche gegen Nicht-Versetzung oder einzelne Noten ab. Dieses Jahr sei nichts in der Post gewesen, aber das sei auch schon einmal anders gewesen.

Schlechte Nachrichten gab es für den Schulleiter, der im Januar in Pension gehen wird, trotzdem. "Eine Lehrerin, die eine Kollegin in Elternzeit vertreten sollte, hat kurzfristig abgesagt, weil sie in einem Projekt weiterarbeiten kann", berichtet Vogel. Das reiße nun im Bereich Deutsch-Förderunterricht für eine Lücke. "Ich hoffe, sie lässt sich kurzfristig schließen, aber sicher ist das nicht." Rund 360 Kinder besuchen die Hauptschule in Eller. 60 Seiteneinsteiger, meist Flüchtlinge, wird die Schule auch im neuen Schuljahr wieder aufnehmen. "Diese Kinder brauchen eine besondere Förderung", sagt Vogel. Jörg Janßen

Quelle: RP
 
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