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Name und Nachricht: Düsseldorf
FOTO: Melanie Zanin
Düsseldorf. Düsseldorf ist eine Stadt des Dolce Vita, und die Altstadt ist ohne Pizzerien gar nicht denkbar. Im Stadtrat sitzt sogar ein gebürtiger Italiener! Dennoch hat der italienische Generalkonsul, der für Düsseldorf zuständig ist, seinen Sitz nicht in der Landeshauptstadt, sondern in Köln. Ein zweites Konsulat gibt es in Dortmund. Das ist ja eigentlich kein Zustand, aber Oberbürgermeister Thomas Geisel war beim Antrittsbesuch von Pierluigi Giuseppe Ferraro (Foto: Stadt Düsseldorf/Melanie Zanin)höflich genug, nur darauf hinzuweisen, dass man sich über jedes Generalkonsulat in der Stadt freue. Geisel überreichte dem Botschaftsrat ein Buch über die Stadt, was als Anregung für weitere Gespräche sicher gut ist.

Ferraro nahm es mit Freude an, erklärte aber, er werde sich bis Jahresende orientieren und dann festlegen, welche Ziele er in seinen vier Amtsjahren in der Region verfolge. Welche das sein könnten, ließ der gebürtige Kalabrese offen. Er stammt aus einem kleinen Dorf, in dem "jeder jeden kennt", wie er im Jan-Wellem-Saal in einem wunderbar gebrochenen Deutsch, das er derzeit mit Sprachkursen verbessert, erzählte. Ferraro ist musikinteressiert, mag Udo Lindenberg und Reinhard Mey, und im Dezember will er im Palais Wittgenstein ein Konzert veranstalten und sich dabei auch der italienischen Gemeinde vorstellen. Rund 7000 Landsleute leben in Düsseldorf. 600.000 sind es in Deutschland, jeder vierte Italiener lebt in NRW. Es gibt Institutionen wie Mercurio (deutsch-italienische Wirtschaftsvereinigung), die deutsch-italienische Gesellschaft Dante Alighieri, den Kulturverein Italia Altrove und den Verein mit Palermo, der neuen Partnerstadt. Viele gute Gründe, das 16. Generalkonsulat in Düsseldorf zu errichten. Uwe-Jens Ruhnau

Quelle: RP
 
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