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FOTO: Endermann Andreas
Düsseldorf. Für die frühere SPD-Landtagsabgeordnete Marion Warden ist es eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Seit Mitte der 1980er Jahre ist die Düsseldorferin ehrenamtliches Mitglied der Arbeitwohlfahrt (Awo). Nun wird die 59-Jährige Michael Kipshagen zum 1. April als Geschäftsführerin der Wohlfahrtsorganisation ablösen und dann Chefin von 1500 haupt- sowie mehr als 2000 ehrenamtlichen Mitarbeitern sein. Im vergangenen Jahr verlor die in Niederkassel lebende Sozialdemokratin ihr fünf Jahre zuvor erkämpftes Landtagsmandat.

Zuvor hatte sie mehr als zwei Jahrzehnte im benachbarten Monheim gearbeitet, zuletzt als Fachbereichsleiterin für Ordnung und Soziales im Führungsteam des Rathauses. Dorthin hätte die Spitzenbeamtin nach dem Ausscheiden aus dem Landtag zurückkehren können. Doch die Tochter des stadtbekannten Sozialdemokraten Karl-Josef Keil entschied sich nach kurzer Überlegung anders. "Die Arbeiterwohlfahrt in Düsseldorf ist ein hervorragend aufgestellter Sozialpartner, und ich werde alles dafür tun, dass es so bleibt", sagt Warden.

Wie sehr die Awo zur DNA der Familie gehört, lässt sich auch daran ablesen, dass neben ihrem Ehemann auch Sohn (21) und Tochter (17) dem Wohlfahrtsverband angehören. Auf ihrer Agenda ganz oben steht der Erhalt der finanziellen Spielräume der freien Träger. In Richtung Stadtspitze sagt die designierte Awo-Chefin: "Wer die sozialen Einrichtungen und Angebote dieser Träger im Stadtplan markiert, erkennt sofort, dass es falsch wäre, hier zu sparen.

" Kopfzerbrechen bereitet der in der Wolle gefärbten SPD-Frau das aktuelle Groko-Votum. "Lange Zeit war ich sicher, mit ,Nein' stimmen zu wollen, aber nun bin ich ins Grübeln gekommen."Jörg Janßen

Quelle: RP
 
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