| 00.00 Uhr

Düsseldorf
Düsseldorf als Judo-Standort im Gespräch

Düsseldorf. Der Besuch der Stadtspitze bei den Olympischen Spielen in Rio könnte einen netten Nebeneffekt haben. Am Rande der sportlichen Treffen kam es zu einem ersten Gespräch über Düsseldorf als Standort des Judo-Grand-Slams.

Die Wettkampfreihe macht auch in Rio, Paris und Tokio Station. Dies wäre ein Aufstieg für die NRW-Landeshauptstadt, die als langjähriger Gastgeber des Judo-Grand-Prix in die Runde der Kandidaten gekommen ist. Der deutsche Judo-Verband wünscht sich Düsseldorf als Austragungsstadt, das Land hat eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. Der erste Grand Slam könnte schon 2017 am Rhein stattfinden - und dann für vier oder fünf Jahre. Als Halle für die Wettkämpfe ist der ISS Dome im Gespräch.

Der Grand Slam im Judo umfasst die Turniere der höchsten Kategorie jenseits von Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen und ist wegen der hohen Punktzahlen für die Ranglisten bei den Sportlern sehr attraktiv. Entsprechend groß kann der Andrang sein: So waren in Paris in diesem und im vergangenen Jahr gut 600 Athleten aus rund 90 Nationen am Start.

Der Judo-Grand-Prix wird seit 2010 in jedem Februar in der Mitsubishi Electric Halle ausgetragen. In diesem Jahr waren dort eine Reihe von Athleten vertreten, die in den vergangenen Tagen in der Olympia-Berichterstattung aus Rio zu erleben waren, etwa Luise Malzahn aus Halle oder die Berlinerin Laura Vargas Koch, die Bronze in der Klasse bis 70 Kilogramm gewann. Die Fans in der Region nahmen das Turnier gut an, so war dieses Jahr der zweite Wettkampf-Tag mit rund 3200 Zuschauern ausverkauft.

(hdf)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorf: Düsseldorf als Judo-Standort im Gespräch


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.