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Düsseldorf
Buntspecht hackt riesige Löcher in Fassade

Düsseldorf. Ein Buntspecht hat am Sandträgerweg in Vennhausen eine Fassade so ausdauernd mit dem Schnabel bearbeitet, dass dabei große Schäden entstanden sind.

Rund ein Dutzend handtellergroße Löcher hat das Tier in die hintere Hausfassade gehackt und dabei sogar die Wärmedämmung beschädigt. Anscheinend auf Futtersuche, hatte der Vogel sich wohl einen besseren Fund erhofft, denn immer wieder suchte er an neuen Stellen - immer wieder entlang derselben Hauswand. So suchte er sich einen Weg bis hinein in das Dachgebälk des Hauses. Eine Sanierung der Wand wurde nun vonseiten der Stadt genehmigt.

Das Gebäude beherbergt eine Kinder- und Jugendwohngruppe, in der zurzeit fünf elf- bis 15-Jährige betreut werden. Honorarkraft Pascal Rauen stand mit den Kindern oft vor dem Haus und beobachtete den Specht bei seinem Tun. Diese waren natürlich begeistert von dem merkwürdigen Besucher, dem das Gebäude anscheinend gut gefiel. "Manchmal wirkte das Blumenbeet unter der Wand wie zugeschneit, wegen des ganzen herunterfallenden Putz", so Rauen.

In Zukunft wird der Specht in Vennhausen dennoch nicht mehr willkommen sein. Nachdem die Wand saniert ist, sollen verschiedene Abschreckungsmethoden getestet werden, damit der Specht nach dem Winter nicht an eine Rückkehr denkt. Denkbar seien zum Beispiel eine Aufstellkrähe und die typischen Aufkleber in Form von Greifvögeln.

(stt)
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